Symptomatisch? Führungskrisen in der Finanzwelt

Was man da aus der Schweiz zu hören und zu lesen bekommt, ist schon erstaunlich. Der Schweizer Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand soll privat mit Wechselkurs-Schwankungen Geld verdient haben, die er selber als Nationalbank-Präsident mit beeinflusst.

Das heißt, er hätte nicht spekuliert, wie es der Normalbürger vielleicht tun könnte, sondern sein Insider-Wissen genutzt, um daraus geldwerten Vorteil zu ziehen. Und das obwohl er nach Zeitungsberichten bereits eine Millionen Franken im Jahr verdient.

Neben der weltweiten Finanzkrise jetzt auch eine Führungskrise der Verantwortlichen:

Weltwoche , Handelsblatt , FAZ , Teleblocher

Die Schweizer Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf erweckt in ihren Äußerungen allerdings den Eindruck, dass nicht Herr Hildebrand der „Täter“ ist, sondern der Bankangestellte, der den Vorgang erst ans Licht der Öffentlichkeit gebracht hat und die Menschen, die ihn dabei unterstützten.


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