Arbeitsgesellschaft im Umbruch

Hier eine gute Analyse unserer Arbeitsgesellschaft (Johanna Riegler), Gute und schlechte Arme, die mit einer bemerkenswerten Perspektive für unsere Gesellschaften abschließt.

Es wird aufgezeigt, dass der Besitz des Bürgers es war, der ihn vor der feudalen Willkür zu Zeiten der Französischen Revolution schützte. Wer nur seine Arbeitskraft besaß, war den Schikanen der Arbeitgeber meist rechtlos ausgeliefert. Erst die erkämpften Sozialrechte gaben dem Lohnabhängigen eine gewisse gesellschaftliche Sicherheit, was hier „Sozialeigentum“ genannt wird. Dieses Eigentum ist nun durch Rationalisierung und Automation permanent gefährdet, der Mensch ist von Arbeitslosigkeit bedroht, und es bedarf einer neuen, zeitgemäßen Sicherheit.

Frau Riegler dazu:

Ein rechtlich garantiertes Grundeinkommen wäre durchaus ein zeitgemäßes Äquivalent zum Rechtsstatus des bürgerlichen Privateigentums.

… Und würde den Menschen vor Willkür anderer schützen.

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