Archiv für den Monat März 2012

Der Wert von Informationen

Die Polizei berichtet über Vorfälle, die in ihren Einflussbereich gehören. Über alle? Nein, nicht über alle Vorfälle. Zum Beispiel über Suizid berichtet die Polizei nicht.

Ich meine, das, worüber die Bevölkerung informiert werden sollte, sollte auch die Bevölkerung bestimmen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Bevölkerung damit einverstanden ist, unvollständig informiert zu werden. Die Polizei fürchtet zum Beispiel „Nachahmer“ bei diesen Taten und führt dies als Begründung an, warum sie nicht berichtet.

Aber ehrlich gesagt sind mir andere Sachen wichtiger. Warum tut jemand so was. Liegt es an seinem Umfeld. Was ist genau passiert.

Ich denke, die Menschen haben ein Anrecht auf diese Perspektive. Egal, wie jeder dann mit den Informationen umgeht. Beim Abwägen, was wichtiger ist, denke ich, Transparenz ist meistens wichtiger als Verhinderung von Informationen.

Es gibt wenige Beispiele dafür, dass Offenlegung von Informationen schädlich ist.

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Bürgerwehr-Mitglied tötet Unbewaffneten

In Florida hat ein Mitglied einer Bürgerwehr einen unbewaffneten 17 Jährigen erschossen und die Polizei wollte den Täter nicht zur Rechenschaft ziehen.

Zu diesem Fall zitiert die New York Times einen Kriminologen:

And the spread of laws allowing ready access to legal firearms can put guns into the wrong hands, said James Alan Fox, a professor of criminology at Northeastern University in Boston.

I trust most people who carry concealed weapons, but not all of them,” Professor Fox said. “Lots of people walk around with firearms concealed in their clothing who have paranoid ideas concealed in their head.

Der erschossene Jugendliche hatte einen Eistee und Süßigkeiten in den Händen. Jetzt regt sich landesweiter Protest in den USA, auch gegen die laschen Waffengesetze, die immer wieder in der Kritik sind, bei sinnlosen Morden, Amokläufen.