Risiko, veräppelt zu werden

Susanne Wiest und „Ich kann Kanzler“

Ehrlich gesagt war ich schon ein bisschen überrascht, als ich hörte Susanne Wiest macht mit bei „Ich kann Kanzler“. War das nicht unter ihrem Niveau? Aber egal, das macht Spaß und die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommen wird weiter bekannt.

Wenn man aber als Talk- und Mitspielgast veräppelt und verar… wird, und die Idee wird in den Schmutz gezogen, ist das noch lustig? Nein, niemand muss es so wahrnehmen, aber die Gefahr besteht, das der Gegner einen positioniert, um dann richtig Maß zu nehmen. Und bumm, eins hinter die Ohren und zack, noch eins drauf.

Vielleicht ist Susanne auch zu unbefangen, aus ihrer ostdeutschen Biografie heraus, und meint in den Öffentlich-Rechtlichen Dingen (West-Import) würde alles fair und korrekt zugehen. Ganz und gar nicht.

Fair und korrekt sind die Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten selbst am allerwenigsten, wenn sie den Bürgerinnen und Bürgern gegen deren Willen das Geld aus der Tasche klauen (das GEZ-Monster geht um) und mit diesem Geld dann ihr Privatleben finanzieren.

Was soll man also von diesen „netten“ Menschen erwarten, wie sie mit dem Volk bei der Arbeit umgehen?

FAZ-Kommentar zur Sendung

Wiest vertrat ihre Idee des bedingungslosen Grundeinkommens allerdings mehr als unbeholfen. Auf die Finanzierungsfrage wusste sie einzig zu antworten, es komme „nicht auf das Rechnen an“, nur auf das Wollen. Sie flog denn auch bei der ersten Abstimmung raus, …………

Welt.de meint

Die 45-jährige Tagesmutter aus Greifswald warb für das bedingungslose Grundeinkommen: „Mich fasziniert an dieser Idee, dass es die Würde eines jeden von uns und unsere Eigenverantwortung in den Mittelpunkt stellt“, unterfütterte sie ihren Vorschlag mit verquaster Teestunden-Rhetorik statt stichhaltigen Argumenten.

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