Broders Seite

Das Zusammenleben vieler Menschen muss erst recht in geregelte Bahnen gebracht werden, wenn diese unterschiedliche Lebensweisen pflegen, wenn ihre Lebensvorstellungen aus verschiedenen Quellen gespeist sind und ein Miteinander sich nicht sofort einstellen will.

Henryk Broder hat zu einem Zeitpunkt auf diesen Umstand hingewiesen, als das »Fair Play« nicht von allen akzeptiert war. Dafür wurde er der Islamophobie gescholten, was sicherlich nicht zutreffend ist. Sein Wirken zu diesem Thema kann durchaus als für die Gesellschaft hilfreich angesehen werden. – Bei den »Fair Play« Themen ging es um Mord und Totschlag, zum Beispiel im Namen des eigenen Gottes und gewalttätige Einschüchterung der Andersgläubigen; Straßenraub und Körperverletzung durch Mehrfach- und Intensivtäter. Dagegen ist die Beschneidungsdiskussion geradezu harmlos. Das Beschneidungsritual kann kritisch diskutiert werden, wegen der Menschenrechtsproblematik. – Aber das soll jeder selbst entscheiden, wie tolerant oder wie nachdrücklich an den Menschenrechten orientiert die eigene Position ist.

Auf seiner Internetseite haben sich über die Zeit eine ganze Reihe weiterer Autoren versammelt, die »Farbe bekennen«. Die Meinungen sind nicht immer interessant, einige versuchen sich zum Beispiel mit Umweltschutz-Bashing und wollen das Energiesparen diskreditieren. Dies wirkt dann irgendwie deplatziert. – In der Beschneidungsdiskussion schreiben seine Kollegen wie folgt:

Antje Sievers schreibt zur Beschneidung:
Was tut man also angesichts der mangelhaften Beweislage?

Und weiter:
Machen wir kein großes Ding draus…

Wollte sie überhaupt etwas zum »Thema« sagen? Das Thema sind Menschenrechtsverletzungen durch Religionsgruppen.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/machen_wir_kein_grosses_ding_draus/

Ein weiterer, Berhard Lassahn:
Bisher habe ich auf Quellen verwiesen, die seriös, anspruchsvoll und womöglich etwas langweilig sind.

Zum Thema selbst sagt er nichts.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_jungfrau_und_die_maskulisten/

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