Judith Butler nach der Adorno-Preisverleihung in der Diskussion

Butler trat für eine „Ethik der Kohabitation“, des Zusammenlebens, ein ……….

Diese Perspektive ist sicherlich ein Gewinn. Es geht nicht um räumliche Abgrenzungen, die für sich ein Eigenrecht haben, sondern es geht zuerst um die Menschen und die Frage, was für die Menschen in ihren Situationen und Bedürfnissen angemessen ist. Hier an einer Verständigung zu arbeiten wird den größten Erfolg bringen.

In diesem Sinne kann man Frau Butler nur gutes Gelingen wünschen.

judith-butler-und-micha-brumlik-im-juedischen-museum

Vorrangiges Ziel muss der Schutz der Menschenleben sein. Grund und Boden können nicht wichtiger sein als Menschen. Deswegen wundert es mich immer, dass bei der Problembetrachtung viel zu viel Gewicht auf die Frage des Bodenbesitzes und Bodeneigentumes gelegt wird. Zuerst müsste die Frage in den Raum gestellt werden, wie machen wir Politik, die alle Menschenleben schützt?

Advertisements