Sicherheit, Schutz, Gemeinschaft

Die Menschen brauchen Schutz vor Gewalt. Dort wo sie ihre privaten Dinge tun, wohnen, den Müll wegbringen, einkaufen, vom Kinobesuch zurückkommen, im Treppenhaus, Hof, Gelände ihres Mehrfamilien-Wohnhauses.

Können sie sich nicht sorglos in diesen Bereichen bewegen, weil aus der Nachbarschaft Personen sie bedrohen, oder gezielt umherziehen um Wehrlose, Alte, Schwache, anzugreifen, zu erpressen, dann sind die privatesten Bereiche des Lebens ungeschützt.

Schutzlosigkeit oder Gefahr durch andere identifiziert man gemeinhin mit der Überschreitung der Staatsgrenze oder »Grenzen« überhaupt. Wenn der Nachbarstaat feindselig ist, dann besteht die Möglichkeit der Bedrohung, wenn man in diesen Staat wechselt. Aber das die Menschen im eigenen Land bedroht sind, durch Fremde, darüber wird viel zu wenig gesprochen. Dieser Umstand wird einfach ignoriert, oder von Polizei, Medien, Politik totgeschwiegen. Die Gründe, die diese als Vorwand nennen, sind Ausländerfeindlichkeit, Rassismus, die Gefahr »rechter Ideen«. Dabei wird der Zuzug weiterer Menschen trotz dieser Probleme nicht gestoppt, sondern forciert, zumindest ermöglicht. Oft begründet mit »Arbeitskräftemangel«.

Sicherheit, Schutz, sind instinktive Bedürfnisse des Menschen. Dass diese durch den Staat ignoriert werden, ist ein großes Problem.

Als »Volksgemeinschaft« sich zu definieren ist in einer globalen Welt nicht mehr sinnvoll. Besser ist es andere Kriterien für Gemeinschaft zu finden. Zum Beispiel die gemeinsame Orientierung an den Menschenrechten als höchstes Gut und das Allgemeinwohl als wichtigstes Ziel. Ist dies aber nicht möglich, weil sich zu viele Menschen an anderen Werten orientieren wollen (z.B. an der mitgebrachten Religion, Ethnie) dann werden schwierige Zeiten auf uns alle zukommen. – Neue Gemeinschaften, Pakte, Verbindungen werden aber auf alle Fälle entstehen. Das wird eine spannende Zeit.

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tagesanzeiger.ch/service/suche/asylunterkünfte

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