Beschneidung und religiöse Interessen

Es ist möglich, die Dinge jeweils so zu sehen, wie sie gerade genehm sind.

Henryk M. Broder hatte in einer Podiumsdiskussion das Beharren auf religiöse Sonderechte angegriffen und problematisiert [1], dagegen in der aktuellen Diskussion um die Beschneidung findet er das »Archaische« dann wieder ganz natürlich [2].

Wie da doch partial-interessensgeleitet die Argumentation eines Journalisten sein kann. 😕

[1] Der Islam gehört zu Deutschland
Er spricht von einer »Re-Klerikalisierung« des öffentlichen Raumes. Ein elementarer Aspekt der Religionsfreiheit sei es, keine Religion zu haben.

Sämtliche Debatten gehen um Sonderrechte, die Angehörige [der Religionen] für sich reklamieren. Alle unter dem Aspekt der Toleranz und des Respekts.

Allein schon der Hinweis, dass man sich an Spielregeln halten soll [Menschenrechte?] und das man bestimmte Sachen beachten soll, allein der Hinweis wird von der Gruppe, um die es geht [Religionsangehörige] als ein Nicht-Willkommensein aufgefasst und oft auch als Demütigung empfunden.

Der ganze Beitrag ist aufschlussreich, gerade in Hinsicht auf das Thema der Beschneidung.

[2] welt–Zivilisation-ist-gut-Krafttraining-ist-besser

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