achgut–isabelles-erzaehlungen-geruechte-ueber-israel-und-juden

In jeder Interpretation durch den anderen steckt eine potentielle Vernichtungsdrohung. Haben nicht zum Beispiel die Deutschen jahrzehntelang erklärt, wer und wie die Juden sind, was dann die Argumentation lieferte, für die Taten, die in der NS-Zeit passiert sind?

Andererseits scheint mir es nicht durchhaltbar, immer den anderen reinreden zu wollen, wie sie etwas zu sehen, interpretieren, einzuschätzen haben. Es kommt nicht nur »bevormundend« daher, es ist es dann auch. Wer mag sich dann noch ernsthaft unterhalten. Die Folge, man geht auf Distanz.

Und schon passiert wieder genau jenes, welches von der Tendenz her das alte Beziehungsmuster einleitet. – Achtung aufgepasst! Ja wir alle müssen schauen, dass sich nichts mehr wiederholt.

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