Fluglärm, Egoismus und die Parteien

Die Ordnung der Deutschen geht langsam flöten.

Es war die Ordnung der Eltern, der Elterngeneration, und diese stirbt weg oder ist schon längst nicht mehr da. Die jungen Deutschen können diese Ordnung nicht durchsetzen, nicht garantieren. Oder sie haben sie massiv abgelehnt und verurteilt, wie die 68er. Der Witz dabei ist aber, dass gerade die 68er den Ursprung der deutschen Ordnung, der ja vergiftet ist, weil es die Ordnung der Nazis war und die ihrer Vorgängermächte, dass sie in der Folge, heute, dieses Denken wieder einführen! – Oder was soll sonst die Zwangsarbeit in Deutschland bedeuten, die in Form der Hartz4-Sanktionen von SPD und GRÜNEN wieder eingeführt wurde?

Da unterhalten sich erst zwei, dann drei ältere Herren über den Lärmschutz, und wie mit ihm in Deutschland umgangen wird, zugunsten der Wirtschaft und zum Schaden der Menschen und ihrer Gesundheit. Und der eine sagt, als die Flugzeuge über Nieder-Eschbach geflogen sind, da haben die Bad Homburger protestiert, gegen den Lärm und die Flüge sind dann über Wiesbaden geschickt worden, denn die Bad Homburger hatten eine gute Lobby. Da haben die Wiesbadener protestiert, bei ihnen seien die Krankenhäuser, bitte wo anders rüberfliegen, und die Flieger sind dann über Mainz geflogen. Jetzt protestieren die Mainzer. – Wer die stärkere Lobby hat, schafft es den Fluglärm auf andere abzuwälzen, bis der Lärm bei denen hängen bleibt, die die schwächste Lobby haben. Die Armen, wenig Redegewandten, wenig in der Politik vertretenen, weniger Mächtigen. Und dann mischt sich der Dritte ins Gespräch ein, einer, der in der Chemie in einem großen Unternehmen arbeitete und dann beim Erzählen kaum noch zum Punkt kommt, lässt die anderen beiden kaum noch zu Wort kommen, so regt er sich auf. Ein Unding sei der Lärm, unerträglich, und er hätte ja gar nichts gegen die Wirtschaft, bloß das ginge nicht, sein Häuschen hätte er ja da hingebaut, wo jetzt der meiste Lärm ist, und das hätte er vorher nicht gewusst, dass ausgerechnet dahin eine Landebahn gebaut würde. Und einer von den Herren fügt dann hinzu, zumal die angeblich so tollen Arbeitsplätze, die da entstehen zu einem großen Teil für Zwangsarbeiter gedacht seien. Nö, meint jetzt der Chemiker, Zwangsarbeiter gibt es nicht. Doch, über die Hartz4-Sanktionen werden Zwangsarbeiter in großer Zahl für den Flughafen rekrutiert. Nein, nein, das will er nicht glauben. Das sei nicht so. Davon will er nichts wissen. – Ja so ist das. Auch im Protest sind die Menschen Egoisten und die Sorgen der anderen interessieren nicht.

Die Rednerin auf der Kundgebung beschreibt die Situation sehr gut, fasst die Aspekte zusammen, bekommt bei ihrer Ansprache guten Zuspruch von den ZuhörerInnen. Eine interessante Person. Auch das Argument »Arbeitsplätze« zieht sie in Zweifel, weil zum Beispiel die Lufthansa versucht beim Personal zu sparen.

Super Vortrag von der Frau! Da lohnt es sich doch, ihr für weitere Reden nahezulegen, auch den Aspekt der Zwangsarbeit, der viele tausend Arbeitsplätze am Flughafen betrifft, in die öffentliche Diskussion mit einzubringen. Wer ist diese Person? Über die Googlesuche per Smartphone kommt »Bündnis 90/Die Grünen« zum Vorschein. Hähh? Was ist denn das? Die Person ist eine Vertreterin der Partei, die maßgeblich mitverantwortlich ist für die Zwangsarbeiter-Gesetze, die seit dem Untergang der Nazis, keine 60 Jahre später wieder in Deutschland Fuß fassen konnten, durch fatale Abgeordneten-Entscheidungen genau dieser politischen Gruppierung. Kaum zu glauben. – Und diese Leute dürfen dann bei Bürger-Initiativen Reden halten. Potz Blitz. Wenn da nicht was schief läuft.

Stopp-Flulaerm-a

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