Gender im Dienste der Eliminierung

Einer ideologischen Avantgarde reicht das nicht. Ging es bisher darum, der Mehrheit Toleranz für Minderheiten abzutrotzen, so lautet nun die Parole: Wir wollen nicht bloß akzeptierte Minderheit sein. Wir sind die besseren, weil moderneren, multipleren Menschen. So wie wir sollten alle sein. ……….
Hier ist ein Umschlagspunkt im Denken erreicht. Nun geht es nicht mehr darum, einer unterdrückten Minderheit zu ihrem Recht zu verhelfen, jetzt geht es darum, die Ideen der Mehrheit in Salzsäure zu baden, ihr die Definitionsmacht aus der Hand zu schlagen. Die Mehrheit findet das schrecklich interessant. Wirft sie doch selbst ihre Formen fröhlich über Bord, Ehe und Familie zuerst. Die Avantgarde nimmt die Huldigung huldvoll an…”

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Ja und nein. Ich kann mich gut erinnern, dass vor Jahrzehnten die Schwulen den beratungsbedürftigen Heteros (beratungsbedürftig, weil das Heteroleben nicht so klappte, wie man es sich wünschte) das Schwulenleben als das bessere (Sex!)Leben verkaufen wollten. Denn das freie Sexleben der Schwulen boomte zu der Zeit total. Alles war erlaubt, sofort, ganz schnell, einfach klasse, oder? Den Heteros gelang das nicht so mit den Frauen, dazwischen war auch noch das Kennenlernen, die Beziehung, die Frage, was will man eigentlich miteinander, außer Sex.

Die »Mehrheit« hat keine Ideen. Zumindest nicht sofort. Es ist richtig, dass unser Wirtschaftsleben, die Arbeitsgesellschaft keine befriedigenden Sozialverbände mehr zulässt. Vater, Mutter, Kinder, vielleicht noch Großeltern im Wohnumfeld, das wäre klasse. Ja, im Sozialismus vielleicht, aber nicht in der kaputten egoistisch-kapitalistisch auf die Vereinzelung des »Ego-Shooters« zugeschnittenen Konkurrenzgesellschaft. Die Schwulen locken mit dem »freien Sex«, was nichts anderes ist als Drogenkonsum. In ihren Beziehungen ist Unterdrückung, »oben und unten«, Macht und Ohnmacht genauso präsent, wie vor 50 Jahren in Heterohaushalten. Nur wird das als »Spiel« verklärt. Und Familie leisten können sich tatsächlich nur noch Minderheiten, die es schaffen ihre Lebenswelt so weit abzuschotten, dass der »Arbeitszwang« so wie ihn die Schröders und Fischers sich ausgedacht haben, nicht auch noch sie erreicht.

Familie braucht Zeit und Raum, um sich entfalten und entwickeln zu können, damit Kinder glücklich aufwachsen, sich an den Eltern reiben und mit ihrer Hilfe reifen können. Eltern brauchen Zeit, um sich mitzuteilen, Beziehungen brauchen Raum und Zeit, um sich entwickeln zu können. Der Zwangsarbeitsstaat, so, wie ihn die Politiker und die Wirtschaft geschaffen haben, nötigt die Menschen, auf Entwicklung (eigene und die der Kinder) zu verzichten. Die Computerspielewelten sollen ersatzweise herhalten, der schnelle Sex über Bilder im Internet oder in kurzen »Begegnungen« sind der Ausgleich für den Verzicht auf gelebtes Miteinander.

»In Freiheit« Beziehungen gestalten, können nur Menschen, die in ihrer Persönlichkeitsformung ein hohes Maß an »Vollständigkeit« erreicht haben. Fehlt diese, sind sie »unfrei« bis zu ihrem Lebensende auf der Suche nach der Hilfe für dieses Unterfangen oder leben ein „blockiertes“ Leben. Auch das eine Folge von zu wenig Zeit und Raum für diese wichtigen Dinge.

Ehe und Familie werden nicht »über Bord geworfen«, sondern sind der totalen Produktionsmaschinerie, dem Arbeitslager Made in Germany zum Opfer gefallen. – Heute hat man es nur noch mit den übriggebliebenen »lebenden Untoten« zu tun.

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