Archiv für den Monat Mai 2014

Alles Bio

Beim Biohändler kommt schon immer ein Teil der Äpfel aus Argentinien. Das Gleiche gilt für die Birnen. Wie kommt diese Frischware nach Deutschland? Na mit dem Flugzeug natürlich. Mit dem Auto, Zug oder dem Schiff würde es viel zu lange dauern. Wenn aber diese Standard-Lebensmittel mit dem Flugzeug transportiert werden, dann muss der Flug relativ preiswert sein, sonst lohnt sich doch der Transport überhaupt nicht. – Warum sind Flüge so preiswert, wenn doch angeblich das Öl immer knapper wird?

Dann kommen wir zum Frankfurter Flughafen. Zwei Dinge sprechen vehement gegen diesen Umschlagplatz für Waren:

  • Hier wird ein Großteil der Arbeit von Zwangsarbeitern verrichtet. [1]
  • Der Flughafen ist einer der größten Gesundheitsschädiger im Rhein-Main-Gebiet. Durch ständig mehr Flugzeuge wird der Lärm, den die Bürgerinnen und Bürger zu ertragen haben, zu einer permanenten Erscheinung. – Der Lärm ist fürchterlich und durch nichts zu rechtfertigen.

Und genau über diesen Flughafen werden die »Bio-Äpfel« herangekarrt. – Wie aber kann da noch das Äpfelangebot »ökologisch« sein? – Dieses Angebot ist außerdem moralisch verwerflich, weil es die Zwangsarbeitsverhältnisse außer Acht lässt und das Angebot an »Niedriglohnjobs« befördert.

Dieses »unmoralische Äpfelangebot« gibt es aber von Anbeginn bei dem Biohändler. Scheinbar hat sich niemand genügend darüber mokiert. 😯

[1]
Ich gehe davon aus, dass bekannt ist, wie die Definition von Zwangsarbeit lautet und das weiterhin bekannt ist, wie die Hartz4-Sanktionspraxis gegen Arbeitslose ausgestaltet ist.

Ein Großteil der 1000 Zeitarbeitsfirmen im Rhein-Main-Gebiet vermittelt »Billiglohnjobs« am Frankfurter Flughafen. Mindestens ein Drittel der angebotenen Hilfsarbeiter- und Lagerjobs, die in der Jobbörse der Agentur für Arbeit angeboten werden, sind Tätigkeiten, die mit dem Flughafen zusammenhängen.

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Stellenbesetzung

Seltsame Verflechtungen zwischen den Hartz4-Verursachern (hier: die GRÜNEN) und gesellschaftlichen Wächter-Institutionen, die die Aufgabe haben, in den Ländern die Achtung der Menschenrechte zu gewährleisten und Menschenrechtsverletzungen zu benennen und deren Beendigung zu fordern.

So ist Barbara Lochbihler »Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Europäischen Parlaments« und war »Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International«. – Und sie war den GRÜNEN verbunden und ist seit geraumer Zeit dort sogar Parteimitglied.

wikipedia–Barbara_Lochbihler

Mir ist jedenfalls nicht bekannt, das Amnesty oder der Menschenrechtsausschuss sich gegen die Zwangsarbeit in Deutschland wendet und lautstark protestiert. – Aber bei solchen Querverbindungen ist das dann auch kein Wunder.

Alle Institutionen in Deutschland tun sich schwer damit, die Hartz4-Gesetze zu verurteilen und klipp und klar vor den Schuldigen zu warnen. – Stattdessen wird ein Eiertanz zelebriert. Mal wird über die Folgen von Hartz4 gejammert, so als ob die Mitarbeiter und Parteimitglieder von SPD und GRÜNE selbst nicht wüssten, wo diese Gesetze herkommen, mal wird schlichtweg geleugnet, dass es Menschenrechtsverletzungen durch Hartz4 gibt, oder es wird behauptet, dass die Zwangsarbeit berechtigt und angemessen und im Rahmen der Gesetze sei.

Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte sind in allen Institutionen und Organisationen in Deutschland auch Parteimitglieder Mitarbeiter geworden (oder Mitarbeiter wurden Parteimitglieder) und die werden sich lautstark einmischen, wenn ihre Einrichtungen es wagen würden, gegen die eigene Partei zu stänkern. Und haben nicht immer mal wieder darbende Kultur-, Sozial- und Gesundheits-Träger eine »Geldspritze« erhalten, wenn eine wohlwollende Partei gerade an der Macht war? – Man steht sozusagen in der Schuld und wer wird da schon Ärger riskieren.

Insofern existiert ein Netz an Querverbindungen durch alle gesellschaftlichen Organe, die mit Parteigängern besetzt sind, und die sicherlich nur ungern wollen, dass ein Protest gegen die Politik ihrer politischen Organisation losgetreten wird.

Gruppe und Individuum

Basic Income UK – Towards an emancipatory welfare

We have different political and social backgrounds and do not represent any one political party. Except when explicitly mentioned, the views expressed on this website do not represent any official position as a group. The articles and opinions are rather intended as a discussion amongst a plurality of viewpoints and a way of raising awareness and debate around this issue.

Beyond our differences, we are working together to actively promote the idea of an unconditional and universal basic income as an unimpeachable right of every citizen of the world.

Warum soll auch eine Gruppe nur deshalb existieren, weil sich die beteiligten Individuen zu einer Meinung zu einem Thema bekennen. Ein Unfug ohnegleichen. Denn es ist doch wahr, dass wir Menschen in der Regel nicht einer Meinung sind und trotzdem in »eine bestimmte Richtung« gemeinsam gehen können. Diese Richtung ist eine »in etwa« Linie, die wir teilen, aber ausgestalten tun wir sie mit unseren individuellen Perspektiven und Schwerpunktsetzungen und die kommen zu Wort und sind unsere individuelle Anwesenheit bei der ganzen Unternehmung.

Das ist ein sehr wichtiger Aspekt, denn in vielen Vereinen, Organisationen und Institutionen gibt es das ungeschriebene Gesetz, dass die individuelle Sicht der Dinge sich unterzuordnen hat, der »offiziellen Marschrichtung« der jeweiligen Einrichtung. Diese Einschränkung und Unterwerfung, ja Brechung der Individualität zugunsten einer ominösen Gruppenmeinung, ist das Grundübel der heutigen Gesellschaftsgestaltung. – Es sind nicht zuletzt die Parteien, die nach dieser desaströsen Konzeption ihr übles Werk vollbringen.

Schlimm daran ist in erster Linie, dass es natürlich Einzelpersonen und Lobbyinteressen sind, die ganz bestimmte Gesetze und Entscheidungen »im Namen der Allgemeinheit« und aller in der Partei Aktiven auf den Weg bringen, dieser Umstand ab vertuscht wird, in dem man so tut, als ob »alle« das genau so wollen, wie es dann in die Umsetzung kommt. – Selbst wenn es so ist, dass alle letztlich zu bestimmten Gesetzen »ja« sagen, dann ist das im Laufe der Mitgliedschaft in diesen Organisation den Politikern und Mitgliedern antrainiert und beigebracht worden. – Es kann auch von »Zurichtung« des Menschen gesprochen werden, um ihm seine individuelle Sicht auszutreiben, um ihn auf »Parteilinie« zu bringen. Und wer nicht spurt, wird bekämpft.

Die Grundeinkommens-Idee braucht aber ganz andere Menschen. Es ist der aufmerksame Bürger gefragt, der eben nicht seine Einsichten an der Organisationstheke abgibt, bevor er die Mitgliedsbescheinigung in Händen hält. Im Gegenteil. Der Kulturimpuls, der durch die Grundeinkommens-Idee ausgeht, regt das Subjekt an, die eigene Perspektive als das eigentlich Wichtige zu erkennen und beizubehalten, statt sich einer Gruppenmeinung unterzuordnen. Gerade die eigene Wahrnehmung wird als das besondere Element erlebt, dass durch den Impuls angeregt wurde. Es geht darum, die subjektive Sicht zu stärken und die Gruppe ergibt sich dadurch, dass die Engagierten gemeinsam dieser Ansicht sind.

Die Sorge, dass eine solche Gruppe nicht durchsetzungsfähig sein könnte, weil eine zu starke Ausrichtung auf die individuellen Sichtweisen eine klare Ausformulierung von Schritten, die zu gehen sind, verunmöglicht, ist nicht berechtigt. Nach den Methoden der Direkten Demokratie kommen Ergebnisse zustande, die alle Menschen akzeptieren können.

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Wortakrobaten

Jannis Plastargias ist ein Schriftsteller aus Frankfurt am Main. Ich hatte ihn einmal live bei einer Kulturveranstaltung erlebt, bei der er aus seinem Buch »Plattenbaugefühle« vorlas und sich anschließend mit dem Publikum unterhielt. Er ist ein junger Autor (39 Jahre) und recht aktiv in der Kultur- und Literaturszene. Er macht einen interessanten Blog und ist auf Google+ vertreten. Ich habe ihn in einem meiner »Kreise«. Deshalb schaue ich ab und zu nach, was es Neues von ihm gibt.

schmerzwach.blogspot.de

In diesem Zusammenhang beschäftigt mich immer wieder die Frage, wie die heutigen Kulturschaffenden ihren Platz im politischen Umfeld definieren. Ist es ihnen wichtig, das die Leserschaft darüber Bescheid weiß, wie die Geistesproduzenten in dieser Hinsicht orientiert sind? – Von Günter Grass ist immerhin bekannt, dass er sich der SPD verbunden fühlt (was schlimm genug ist), aber was wissen wir Interessierte von den heutigen Verseschreibern.

Wie schätzen sie die Lebensqualität in den Ländern ein, die sie kennen. Schauen sie einmal nach, ob die Menschenrechte geachtet werden. Gehen sie wählen, wen präferieren sie. Fühlen sie sich wohl, in den Ländern, in denen sie leben?

Ehrlich gesagt, ist das Unpolitische dieser Menschen eher abschreckend. Welche Lyrik können diese Autoren schreiben, wenn sie gar kein Verhältnis zu ihrer politischen Umwelt haben. – Das ist so, als ob im Reich eines Diktators eine Kulturveranstaltung organisiert wird. Alle repräsentieren die Schande. Da können sie noch so gut in ihrem jeweiligen Fach sein.

Rundschau

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Auch der Privatschulsektor kann einen Zuwachs verzeichnen. Besonders populär sind Waldorfschulen, die sich am pädagogischen Konzept des Anthroposophen Rudolf Steiner orientieren: Sie können einen Zuwachs von 22 Prozent verzeichnen.

Ist das eine Antwort auf die Ratlosigkeit der politischen Kaste, die die Öffentlichkeit mit ihrem Aktionismus dominieren will, aber mit ihren Fehlentscheidungen immer mehr Menschen vor den Kopf stößt?

Was ist wichtig im Leben, welche Werte. – Weder die Öffentlichen noch die Print-Medien sind in der Lage, etwas »Wichtiges« zu sagen. Ganz zu schweigen von unseren Prominenten, oder der Bildungs-Elite. – Stattdessen werden wir mit Medienmüll zugedeckt, der unser Denken erstickt.

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Immer wieder halbnackte Frauen auf den Werbeflächen. Ist das Sexismus. Wer bezahlt diese Manipulation der Menschen.

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Waffen und Gewalt. Immer wieder diese Symbole, die in die Nähe von »Kunst« und »Kultur« gebracht, scheinbar ihre Berechtigung haben. – Wer bezahlt diese Symbolproduktion.

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Immer häufiger Menschen auf der Straße, die wie Obdachlose sind. Nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, viele von ihnen sind psychisch belastet. Viele sehen so aus, als ob sie es schon einmal besser hatten. – Viele Frauen, viel mehr als noch vor Jahren sind unter diesen Menschen.

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Eine schöne Bank, wie sie noch in den 70ern üblich und im Stadtbild überall anzutreffen waren. Dann kamen die Gemeindevertreter und Stadtväter auf die Idee, die Sitzgelegenheiten zu entfernen, unbequem zu gestalten und für das Liegen ungeeignet zu machen. – Insbesondere an den ÖPNV-Haltestellen.

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Wahlwerbung – für die Europawahl

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Ein Europa der Menschen – nicht des Geldes. SPD

Dieser Spruch ist so richtig schön zynisch. Ja, es stimmt. Die SPD rückt nicht gerne Geld heraus. Das sieht der Bürger an Hartz4. Und die Leute sollen es irgendwie schaffen, ohne Geld über die Runden zu kommen. – Jedenfalls bloß nicht Regierungen anbetteln.

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Ein Europa des Miteinanders. Nicht des Gegeneinanders. SPD

Nachdem den Menschen nicht die Möglichkeit gegeben wird, sich bedingungslos mit den notwendigen Gütern zu versorgen und sie sich stattdessen versklaven lassen müssen, mahnt die Partei das »Miteinander« an. – Dabei ist sie doch selbst der Hauptgrund für ein Gegeneinander in der Gesellschaft.

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Für Klimaschutz ohne Grenzen. Die Grünen.

Würden die Bürger den Parteien ernsthaft mal auf den Zahn fühlen, müsste auch ein schlauer grüner Jungwähler einsehen, dass der beste Klimaschutz einer ist, der die Menschen nicht dazu zwingt, jede noch so unsinnige Arbeit anzunehmen, Hauptsache sie bringt Geld. Zum Beispiel beim Holzabbau in den Tropenwäldern. Ein Grundeinkommen könnte die Bevölkerung unabhängiger von den Unternehmern machen. – Und die würden auf ihren schlechten Ideen sitzen bleiben.

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Damit Europa mehr Arbeit und Wachstum schafft. CDU.

Ja, nichts dazugelernt. – Das sind dieselben Sprüche, die die CDU bereits vor 50 Jahren von sich gegeben hat. Aber sie bauen auf den uninformierten Bürger, der sich sowieso nicht für seine Umgebung, für seine Lebenswelt interessiert, sobald sie unter dem Aspekt des Gemeinwohls gesehen werden müsste. – Dieser ganze Aufgabenkomplex ist seit Jahrzehnten den Politikern überlassen. Nennt sich Parlamentarische Demokratie. Und nur die wenigsten erkennen, dass das auf keinen Fall mehr so weitergehen kann. – Aber da die Dinge nun mal so sind, kann diese Partei auch so dreist sein, und völlig deplatzierte und überholte Parolen verbreiten. Prüft ja eh keiner nach, was dahintersteckt.

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Sicherheit und ein stabiler Euro. So will ich Europa. CDU

Wurde die Sicherheit nicht mit den anderen Forderungen, aufs Massivste gefährdet? Wachstum beschreibt ein ständiges Nichtwissen, wohin die Reise geht. Wie sieht die »ausgewachsene« Wirtschaft letztlich aus. Wie ein Monster, das uns im Laufe der Jahre aufgefressen hat?

»Mehr Arbeit« durch wen. Wer schafft sie. Ist es gute, sinnvolle, nützliche Arbeit, oder nur »irgendwelche« zu der dann wir Bürgerinnen und Bürger auch noch verpflichtet werden, in der Zwangsarbeit?

Dies alles hat nichts mit »Sicherheit« zu tun. Sicherheit sieht ganz anders aus. Sicherheit würde bedeuten, dass uns etwas sicher ist. Nämlich die gesicherte Existenz. Durch die sichere und verlässliche Bereitstellung der notwendigen Güter. – Das wäre »Sicherheit« für alle Bürger.

Und was soll »stabiler« Euro bedeuten? Wer soll ihn garantieren? Etwa die Banken. Das ist doch zum Schreien. Diese Truppe von Zockern. Oder die Politiker. Die alle Nase lang erklären, dass sie auch nicht so richtig wissen, wie das alles funktioniert mit dem Geld und das davon die Fachleute, Sachverständigen, Brancheninsider mehr von verstünden. Und dann wären wir wieder bei der Zockertruppe.

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Ein Europa des Wachstums. Nicht des Stillstands. SPD

Hier wird der Bürger von den Parteien mit dem Wachstumsbegriff eingelullt. Ob er es merkt. Warum soll nicht etwas aufhören zu wachsen? Zum Beispiel weil es die optimale Größe erreicht hat. Muss die Kühlschrankproduktion ständig wachsen oder kann sie zurückgefahren werden, wenn alle mit Kühlschränken versorgt sind. Muss die Brotproduktion ständig wachsen. Muss die Kleidungsproduktion ständig wachsen?

Warum beklagen wir uns über die Überflussgesellschaft, in der so viel brauchbare Dinge weggeworfen werden. Hängt das vielleicht mit diesem wahnwitzigen Wachstumsbegriff zusammen? Warum wird der Verzicht auf ständiges Wachsen als etwas Negatives gesehen und als »Stillstand« diffamiert.

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Artgerecht statt ungerecht. Die Grünen

Wie jetzt. Die Menschen?

Ein Mindestkorn für jeden. Oder doch lieber in die »Arbeitsbatterie«. – Den Tieren soll es gut gehen. Für die Menschen hingegen hatten die GRÜNEN Hartz4 vorgesehen.

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Arbeit für die Jugend. So wird’s was mit Europa. DIE LINKE

Nicht umsonst kann heute von einer Parteien-Diktatur gesprochen werden. – Weil keine Partei aus dem Parolen- und Programm-Einerlei ausschert. Alle haben dieselben Sprüche parat. – In Bezug auf Wirtschaft und Soziales haben die Kommunisten nichts »Besseres« im Sinn, als die Konservativen, Ökologen oder die Sozialisten. Sie alle schwören auf die Arbeitsdoktrin, die einer Arbeitspflicht für alle Bürger gleichkommt.
Das ist auch kein Wunder. Gibt es doch in den kommunistischen Staaten keine freie Entscheidung darüber, welcher Arbeit, welcher Beschäftigung der Einzelne nachgeht. Das Kollektiv, sprich: der Parteikader entscheidet, wo sich die Arbeitermassen zu verdingen haben. Ein Recht, Arbeitsaufträge abzulehnen, gibt es dort nicht. Eine Freiheit der Entscheidung, etwa wie sie angedacht ist in der Grundeinkommens-Konzeption, fürchten diese Machthaber, »wie der Teufel das Weihwasser«. – Sie würde die Manipulierbarkeit der Massen gefährden.

»Arbeit für die Jugend. So wird’s was mit Europa.« ist Unfug, weil »die Jugend« bitte selbst entscheiden darf, welchen Lebens- und Berufsweg sie gehen will. Statt das sich DIE LINKEN überlegen, wie wir Arbeit aus dem Boden stampfen, gehört diese Sache in die Hände der betroffenen Menschen selbst. – Gegen unverbindliche Berufsberatung ist überhaupt nichts einzuwenden.

Pikant ist diese Forderung der LINKEN auch insofern, da sich doch die Frage stellt, wo soll die Arbeit herkommen. Wenn wir in einer sozialen Marktwirtschaft leben, leben wollen, wäre es die Aufgabe der ansonsten ständigen Angriffen ausgesetzten Unternehmer, für Arbeitsplätze zu sorgen. Also ausgerechnet eine Abhängigkeit von dieser von den Linken so ungeliebten gesellschaftlichen Gruppe. – Es ist offensichtlich, wie absurd diese Forderung ist. Und sie bietet gleichzeitig wieder Gelegenheit, die Unternehmer zu Sündenböcken zu machen.

Arbeitsplätze entstehen, wenn überhaupt, doch nur als »Nebeneffekt« einer Unternehmung. Ein Unternehmer kann ein Projekt vor Augen haben, ob und wie viele Mitarbeiter er da braucht, ist für ihn eher nachrangig. Wichtig ist, dass das Projekt erfolgreich wird. – An solche Situationen aber die zwingende Notwendigkeit existenzieller Versorgung der Menschen zu knüpfen, ist mehr als unverschämt und dreist. Stattdessen muss diese notwendige Versorgung unabhängig von dem Auf und Ab im Wirtschaftsleben garantiert sein.

Sich für ein sicheres, bedingungslos gewährtes Einkommen, das die Existenz garantiert, einzusetzen, was eigentlich gefühlsmäßig hundertprozentig »sozialistisch« wäre, dazu sehen sich die Kommunisten allerdings nicht in der Lage.

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GRÜN für ein besseres Europa

Müsste nicht jeder in Deutschland von Armut betroffene Mensch, müsste nicht jeder Hartz4-Empfänger dieses Lächeln als verlogen empfinden?

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Starke Wirtschaft statt Politik auf Pump. FDP

Und hier eines der viele Start-ups. – Gelb. Die Farbe der Täuschung? – Wie auch immer. Neues Spiel, neues Glück. 😉

Begegnungen in Europa

Wer macht da mit?

Ich glaube gar nicht, dass diese Leute berechnend sind. Vielmehr unendlich naiv, »unschuldig«, bloß ein bisschen neugierig auf einen tollen Posten als Abgeordneter, vielleicht sogar mit »krass« viel Geld, im Monat.

Blauäugig, harmlos, eigentlich unscheinbar, aber ausgewählt von denen, die im Hintergrund die Fäden ziehen und das »Gesamttheater« steuern.

Deshalb getraut sich womöglich niemand, diese nette Person auf Hartz4 anzusprechen. So jung und mit einem umwerfenden Lächeln, wer will ihr da den sonnigen Nachmittag mit »schwerer Kost« verderben. – Der Jugend wird doch ein schönes Leben gegönnt.

Und was wäre passiert, wenn Jennifer Bartelt von dem Hartz4-Unrecht erfahren hätte, an ihrem GRÜNEN-Werbestand für die Europawahl? Wahrscheinlich wären ihre blendend weißen Zähne im Mund verschwunden und sie hätte die Augen verdreht, über das Pech, mit einem Querulanten im Gespräch zu sein. – Die Realität ist für die heutigen Politiker störend. Sie suchen die Harmonie mit Gleichgesinnten. Die Realität, die die Bürger erzählen kann aus ihrer Sicht nicht wahr sein, weil es ihr Geschäftsmodell gefährdet. Für sie zählt der Durchmarsch an die Fleischtöpfe, die von den Bürgern mit ihren Steuergeldern bezahlt sind. – So aber entpuppt sich die Naivität mindestens als gefährliche Einfältigkeit.

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