Vereinsleben

Nach solchen Erlebnissen kommt die Erinnerung wieder hoch, warum damals die politische Arbeit gemieden wurde, das soziale Engagement nicht zustande kam.

Diese typisch deutsche Vereinsmeierei ist einfach nur grottig. Unglaublich langweilig und anmaßend gegenüber den Beteiligten. Eine Zeitverschwendung ohne gleichen.

Typischerweise hockt vorne »der Vorstand« und die Mitglieder können »Fragen stellen«. Im Vorstand sein heißt, Fachkompetenz besitzen, oder sie zumindest nach außen hin so darstellen.

Dass die ganze Angelegenheit fürchterlich langweilig ist, bemerken die Teilnehmenden an den immer wieder zu hörenden entschuldigenden Bemerkungen der Moderatoren, dass jetzt diese und dann jene Formalität zu erledigen sei, ein Verein verlangt nun mal nach solchen Regeln und Verfahrensweisen.

Und die gegenseitige Unterwürfigkeit bezüglich Kompetenz und Zuständigkeit kennt keine Grenzen. Wenn der eine vorne am Rednerpult etwas sagen will, bittet er gleich den nächsten »Fachmann« ihm doch ins Wort zu fallen, falls er etwas Falsches sage. – Gähn. Was für ein lahmes Getue.

Vielleicht kommt auch deshalb nichts Neues in Deutschland auf die Beine, gesellschaftliche Entwicklungen, notwendige Veränderungen, wenn überall solche müden Zusammenkünfte zelebriert werden.

Viel besser sind moderne, die Internetmedien nutzende Netzwerke aus selbstbewussten Einzelpersonen, in denen niemand den »Sachverständigen« heraushängen lassen muss, sondern alle am Erreichen der gemeinsamen Ziele mitwirken. – Dann können wir auch dieses wenig erbauliche deutsche Vereinsleben hinter uns lassen.

TOP1

Selber denken und handeln! 🙂
Zeiteffizient vorgehen.
Keine Hierarchien
Zielorientiert arbeiten.
Online Aktivismus

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