Humane Wirtschaft

In der Zeitschrift Humane Wirtschaft (2/13) werden wichtige Themen behandelt, zum Beispiel »Armut«. Pat Christ, eine Journalistin aus Würzburg, schreibt hier einen Artikel: »Warum die Politik Armut will.«

Entlang den Aussagen von Franz Segbers erarbeitet sie sich das Thema aber in einer Art und Weise, die nicht zufriedenstellen kann. Am Rande erwähnt sie, dass Segbers das Bedingungslose Grundeinkommen (bGE) befürwortet, dieses kommt in dem Artikel ansonsten jedoch überhaupt nicht zur Sprache. Warum? – Und Hartz4 wird zwar im Text erwähnt, aber die Dame verzichtet darauf hinzuweisen, welche Parteien dieses Unrecht auf dem Gewissen haben: es waren die GRÜNEN und die SPD. Und heute kann man die etablierten Parteien als »Einheitsbrei« oder »Parteiendiktatur« bezeichnen. Keine Partei verändert etwas zum Besseren, selbst die LINKEN nicht. Deshalb kann man auch von der deutschen Einheitspartei SPDCDUFDPGRÜNELINKE sprechen. Und jegliche »Wahlempfehlung« ist absurd.

Wie geht es weiter mit unseren Gesellschaften. »Eine fertige Lösung kann auch der Marburger Ethiker nicht aus dem Zylinder zaubern.«, schreibt Frau Christ über Herrn Segbers. Aber seit 8 Jahren wird über das bedingungslose Grundeinkommen diskutiert und man könnte doch eine Meinung dazu haben.


In Ausgabe 3/13

Roman Huber setzt sich mit guten Argumenten für »Direkte Demokratie« ein:

Wir müssen direkt Einfluss nehmen, und brauchen das Recht, direkt entscheiden zu können. …. Der Gewinn liegt auch im Prozess selbst: Der Wissensstand zu einem politischen Sachthema ist vorangetrieben, viele Menschen haben sich engagiert und politisiert, jeder Bürger konnte sich an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligen.

Seit 25 Jahren ist der Verein »Mehr Demokratie e.V.« für das Thema »Direkte Demokratie« im Einsatz.

Auf Seite 28 ein weiterer Artikel von Pat Christ, Jrg. 1970. Ein trauriger, hoffnungsloser Bericht zur Arbeit einer Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags zum Thema »Wachstum-Wohlstand-Lebensqualität«. Welche Themen sind wichtig: Lösungen oder das bestehende parteipolitische, gesellschaftliche Elend, begleitet durch »Fachleute«, in der bloßen Beschreibung. Und wieder kommen Vertreter der Parteien zu Wort, die für die vorhandene Trübsal in der Gesellschaft verantwortlich sind. – Kein Problem?