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Begegnungen in Europa

Wer macht da mit?

Ich glaube gar nicht, dass diese Leute berechnend sind. Vielmehr unendlich naiv, »unschuldig«, bloß ein bisschen neugierig auf einen tollen Posten als Abgeordneter, vielleicht sogar mit »krass« viel Geld, im Monat.

Blauäugig, harmlos, eigentlich unscheinbar, aber ausgewählt von denen, die im Hintergrund die Fäden ziehen und das »Gesamttheater« steuern.

Deshalb getraut sich womöglich niemand, diese nette Person auf Hartz4 anzusprechen. So jung und mit einem umwerfenden Lächeln, wer will ihr da den sonnigen Nachmittag mit »schwerer Kost« verderben. – Der Jugend wird doch ein schönes Leben gegönnt.

Und was wäre passiert, wenn Jennifer Bartelt von dem Hartz4-Unrecht erfahren hätte, an ihrem GRÜNEN-Werbestand für die Europawahl? Wahrscheinlich wären ihre blendend weißen Zähne im Mund verschwunden und sie hätte die Augen verdreht, über das Pech, mit einem Querulanten im Gespräch zu sein. – Die Realität ist für die heutigen Politiker störend. Sie suchen die Harmonie mit Gleichgesinnten. Die Realität, die die Bürger erzählen kann aus ihrer Sicht nicht wahr sein, weil es ihr Geschäftsmodell gefährdet. Für sie zählt der Durchmarsch an die Fleischtöpfe, die von den Bürgern mit ihren Steuergeldern bezahlt sind. – So aber entpuppt sich die Naivität mindestens als gefährliche Einfältigkeit.

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Gendereien

Eines der Klischees, die sich besonders lange hielten, ist jenes, dass Frauen empfindsamer und sensibler seien, für soziale und emotionale Belange. Sozusagen ihre Antennen und Fühler ausstrecken würden, um geradezu das Unheil zu wittern, um ihm zu widerstehen oder davon zu berichten.

Nein, so ist es doch gar nicht. Schauen wir uns einmal die vielen Frauen an, die bei den GRÜNEN nicht zuletzt in »verantwortlicher Position« mitwirken, bei der Partei, die die Schande »Hartz4« mitgeboren hat. Kein Wort da von diesen Frauen, über das Unrecht, dass sie in die Welt gebracht haben.

Und dann die vielen Frauen, fast überwiegend Frauen, die als willfährige Täterinnen (da brauche ich noch nicht mal das Binnen-I) in den Arbeitsämtern (Jobcenter und Agentur für Arbeit) tätig sind, und brav ihre Unrechtsarbeit verrichten und sich keinen Deut‘ schämen, dass sie als Frauen das nicht »spüren« welches Unrecht sie da begehen. Ganz abgestumpft gehen sie ihrem Trott nach.

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Fluglärm, Egoismus und die Parteien

Die Ordnung der Deutschen geht langsam flöten.

Es war die Ordnung der Eltern, der Elterngeneration, und diese stirbt weg oder ist schon längst nicht mehr da. Die jungen Deutschen können diese Ordnung nicht durchsetzen, nicht garantieren. Oder sie haben sie massiv abgelehnt und verurteilt, wie die 68er. Der Witz dabei ist aber, dass gerade die 68er den Ursprung der deutschen Ordnung, der ja vergiftet ist, weil es die Ordnung der Nazis war und die ihrer Vorgängermächte, dass sie in der Folge, heute, dieses Denken wieder einführen! – Oder was soll sonst die Zwangsarbeit in Deutschland bedeuten, die in Form der Hartz4-Sanktionen von SPD und GRÜNEN wieder eingeführt wurde?

Da unterhalten sich erst zwei, dann drei ältere Herren über den Lärmschutz, und wie mit ihm in Deutschland umgangen wird, zugunsten der Wirtschaft und zum Schaden der Menschen und ihrer Gesundheit. Und der eine sagt, als die Flugzeuge über Nieder-Eschbach geflogen sind, da haben die Bad Homburger protestiert, gegen den Lärm und die Flüge sind dann über Wiesbaden geschickt worden, denn die Bad Homburger hatten eine gute Lobby. Da haben die Wiesbadener protestiert, bei ihnen seien die Krankenhäuser, bitte wo anders rüberfliegen, und die Flieger sind dann über Mainz geflogen. Jetzt protestieren die Mainzer. – Wer die stärkere Lobby hat, schafft es den Fluglärm auf andere abzuwälzen, bis der Lärm bei denen hängen bleibt, die die schwächste Lobby haben. Die Armen, wenig Redegewandten, wenig in der Politik vertretenen, weniger Mächtigen. Und dann mischt sich der Dritte ins Gespräch ein, einer, der in der Chemie in einem großen Unternehmen arbeitete und dann beim Erzählen kaum noch zum Punkt kommt, lässt die anderen beiden kaum noch zu Wort kommen, so regt er sich auf. Ein Unding sei der Lärm, unerträglich, und er hätte ja gar nichts gegen die Wirtschaft, bloß das ginge nicht, sein Häuschen hätte er ja da hingebaut, wo jetzt der meiste Lärm ist, und das hätte er vorher nicht gewusst, dass ausgerechnet dahin eine Landebahn gebaut würde. Und einer von den Herren fügt dann hinzu, zumal die angeblich so tollen Arbeitsplätze, die da entstehen zu einem großen Teil für Zwangsarbeiter gedacht seien. Nö, meint jetzt der Chemiker, Zwangsarbeiter gibt es nicht. Doch, über die Hartz4-Sanktionen werden Zwangsarbeiter in großer Zahl für den Flughafen rekrutiert. Nein, nein, das will er nicht glauben. Das sei nicht so. Davon will er nichts wissen. – Ja so ist das. Auch im Protest sind die Menschen Egoisten und die Sorgen der anderen interessieren nicht.

Die Rednerin auf der Kundgebung beschreibt die Situation sehr gut, fasst die Aspekte zusammen, bekommt bei ihrer Ansprache guten Zuspruch von den ZuhörerInnen. Eine interessante Person. Auch das Argument »Arbeitsplätze« zieht sie in Zweifel, weil zum Beispiel die Lufthansa versucht beim Personal zu sparen.

Super Vortrag von der Frau! Da lohnt es sich doch, ihr für weitere Reden nahezulegen, auch den Aspekt der Zwangsarbeit, der viele tausend Arbeitsplätze am Flughafen betrifft, in die öffentliche Diskussion mit einzubringen. Wer ist diese Person? Über die Googlesuche per Smartphone kommt »Bündnis 90/Die Grünen« zum Vorschein. Hähh? Was ist denn das? Die Person ist eine Vertreterin der Partei, die maßgeblich mitverantwortlich ist für die Zwangsarbeiter-Gesetze, die seit dem Untergang der Nazis, keine 60 Jahre später wieder in Deutschland Fuß fassen konnten, durch fatale Abgeordneten-Entscheidungen genau dieser politischen Gruppierung. Kaum zu glauben. – Und diese Leute dürfen dann bei Bürger-Initiativen Reden halten. Potz Blitz. Wenn da nicht was schief läuft.

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Gesellschaftlicher Diskurs – am Ziel vorbei

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Der naheliegende Gedanke, dass für das Bürgertum der klassische Liberalismus angelsächsischer Prägung eine kulturelle Option sein könnte, kommt erst gar nicht vor.

Der Grund dafür ist einfach. Das Kleinbürgertum, sowohl in seiner traditionellen als auch in seiner neuen grünen Ausprägung, eint eine Überzeugung: dass die eigenen Werte universell gültig sind. Wer sie nicht teilt, ist nicht einfach nur anderer Meinung, sondern verfolgt bösartige Motive. Dementsprechend legitim ist es, die eigenen Werte mit Nachdruck durchzusetzen, mit Regelungen, Verordnungen und Gesetzen. Wer sich dann immer noch als renitent erweist, den kann man zur Not auch diffamieren.

Ein hitziges Gebräse, aber eben doch kein Deut‘ besser, als die Gescholtenen.

Alexander Graus Gejammere ist ermüdend und langweilend. Statt sich an »den Anderen« abzuarbeiten, hätte der Gute mal selber die Katze aus dem Sack holen sollen. Was lebt er für ein Leben, und was soll daran so toll sein. Das hätten die geneigten Leser gerne im Vergleich zur kritisierten grünen Klientel mal begutachtet. Aber da ziert er sich. 😕

Klar kann man was zu den GRÜNEN sagen, das betrifft jedoch ganz andere Sachen. »Das Drama des begabten Kindes« hätte ein Thema sein können. Denn eigentlich müssten sie es gewusst haben, dass das mit Hartz4 eine gemeinschaftsfeindliche Entscheidung war, die Unfrieden schafft und den Konsens zerstört. Aber sie haben es mit Schröder zusammen eingeführt und die Frage ist, wie sie damit heute überhaupt noch existieren können.