Schlagwort-Archive: Lassahn

Ein Beziehungsdesaster – Männer und Frauen bei Lassahn

achgut–vergewaltigungen-witze-wanderwege-juden-attacken-oelweiber-und-strickmuster

Der Artikel verrät mehr über ihre Lust an der Denunziation als über das Verhalten von Herrn Brüderle.

So kann man das tatsächlich sehen.

Ich bin auch nicht primär gegen den Feminismus, nehme ihm aber die Anmaßung übel, für „alle“ Frauen zu sprechen, und ich fürchte, dass dieser leidige Zwang zur Verallgemeinerung ein Geburtsfehler des Feminismus ist.

Ja, die Verallgemeinerung beim Feminismus hat mich von Anfang an sehr gestört. Es war aber etwas anderes, dass Herr Lassahn nicht zusammenbekommt. Es ist die Frage, ob wir Männer überhaupt noch ein klassisches Männer-Frauen, Familienleben leben können wollen. Wir Männer!

Wollen wir das. Will Lassahn das? Lebt er ein solches Leben. Hat er ein solches Leben gelebt. Hat er Frau und Kinder.

Es geht doch offensichtlich nicht mehr. Darüber sind wir alle traurig und geben uns gegenseitig die Schuld. Daher dieses viele Jammern, Bezichtigen, der Unmut übereinander. Weil wir uns gegenseitig verantwortlich dafür sehen, diese Welt, nach der wir uns vielleicht auch sehnen, nicht mehr zu leben.

Sind es nicht vielmehr Frauen, die uns hier eine „Beschuldigungs-Unkultur“ präsentieren, was schon damit anfängt, dass sie Kultur nicht von Kulturlosigkeit unterscheiden? Wer ist denn hier die Kulturbanausin? Warum gibt es keinen Aufschrei gegen den Missbrauch des Wortes „Kultur“? Warum schreien jetzt nicht alle Künstler, alle „Kulturschaffenden“ und alle, die „Kulturwissenschaft“ studiert haben?

Ich vermute, es liegt daran, dass es einfach zu vieles gibt, das nicht beachtenswert ist. Man sieht halt auch an Herrn Lassahn, welche Anstrengung es erfordert, sich über jeden Kram aufzuregen.

Es wurde aber der Mythos des gewalttätigen Mannes geschaffen – ein konstruiertes Bild, das nicht aus der Wirklichkeit abgeleitet, sondern aus selektiver Wahrnehmung entstanden ist.

Hhmm. Jetzt weiß ich aber nicht. Das Gewalttätige ergibt sich aus der physischen Möglichkeit. Roger Moores Frau hatte diese Möglichkeit nicht. Nur wenn sich Roger bewegungslos verhält, kann sie ihn mit der Gitarre (auf den Kopf?) hauen. Roger hätte seine Frau womöglich verdreschen können, wenn er denn gewollt hätte.

Der Alltag in den 60er, 70er, 80er, 90er Jahren bei uns und anderswo war doch aber anders. In der Regel ist der Mann physisch überlegen und in der Regel sind Gewalttaten überhaupt immer Handlungen der Männer. Eben weil sie physisch eher dazu in der Lage sind (und in ihrem Wesen dieser Affekt stärker angelegt ist?). Heute wird von Alice Schwarzer der im Islam innewohnende Gewaltaspekt gegen Frauen thematisiert. Ich denke, da hat sie recht. Ihr Verhalten bezüglich Kachelmann fand ich hingegen überzogen.

Advertisements

Broders Seite

Das Zusammenleben vieler Menschen muss erst recht in geregelte Bahnen gebracht werden, wenn diese unterschiedliche Lebensweisen pflegen, wenn ihre Lebensvorstellungen aus verschiedenen Quellen gespeist sind und ein Miteinander sich nicht sofort einstellen will.

Henryk Broder hat zu einem Zeitpunkt auf diesen Umstand hingewiesen, als das »Fair Play« nicht von allen akzeptiert war. Dafür wurde er der Islamophobie gescholten, was sicherlich nicht zutreffend ist. Sein Wirken zu diesem Thema kann durchaus als für die Gesellschaft hilfreich angesehen werden. – Bei den »Fair Play« Themen ging es um Mord und Totschlag, zum Beispiel im Namen des eigenen Gottes und gewalttätige Einschüchterung der Andersgläubigen; Straßenraub und Körperverletzung durch Mehrfach- und Intensivtäter. Dagegen ist die Beschneidungsdiskussion geradezu harmlos. Das Beschneidungsritual kann kritisch diskutiert werden, wegen der Menschenrechtsproblematik. – Aber das soll jeder selbst entscheiden, wie tolerant oder wie nachdrücklich an den Menschenrechten orientiert die eigene Position ist.

Auf seiner Internetseite haben sich über die Zeit eine ganze Reihe weiterer Autoren versammelt, die »Farbe bekennen«. Die Meinungen sind nicht immer interessant, einige versuchen sich zum Beispiel mit Umweltschutz-Bashing und wollen das Energiesparen diskreditieren. Dies wirkt dann irgendwie deplatziert. – In der Beschneidungsdiskussion schreiben seine Kollegen wie folgt:

Antje Sievers schreibt zur Beschneidung:
Was tut man also angesichts der mangelhaften Beweislage?

Und weiter:
Machen wir kein großes Ding draus…

Wollte sie überhaupt etwas zum »Thema« sagen? Das Thema sind Menschenrechtsverletzungen durch Religionsgruppen.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/machen_wir_kein_grosses_ding_draus/

Ein weiterer, Berhard Lassahn:
Bisher habe ich auf Quellen verwiesen, die seriös, anspruchsvoll und womöglich etwas langweilig sind.

Zum Thema selbst sagt er nichts.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_jungfrau_und_die_maskulisten/