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Öffentlicher Raum – Wie ist er zu gestalten

Nehmen sie einfach an, sie seien in einer Kleinstadt und es regnet und sie wollen sich nicht in der Wohnung aufhalten, sondern im Öffentlichen Raum. – Wie sollte dieser aussehen.

Ein öffentlicher Platz, ein großes rechteckiges Haus, die eine Seite des Gebäudes ist mehr für ruhige Beschäftigungen, die andere Seite mehr für laute Unternehmungen vorbereitet. Beide Seiten sind mit großzügigen Fensterfronten ausgestattet. Im ruhigen Bereich sind Stühle, Tische, aber außerdem viele bequeme Sessel, um angenehm lesen oder mit dem Tablet-PC arbeiten zu können. Es ist ebenso möglich zu schlafen, in Liegestühlen, auf Liegen. – In dem anderen Teil des Hauses kann Tischtennis gespielt, gesungen, Gitarre oder Klavier gespielt werden.

In einem weiteren Haus sind richtige Schlafmöglichkeiten vorhanden. Die Übernachtung, der Aufenthalt dort ist kostenlos.

Was bedeutet Öffentlicher Raum? Öffentlicher Raum ist für alle Menschen da. – Es ist der Raum, der uns allen gehört, der nicht in Privatbesitz ist. Öffentlicher Raum muss von uns Menschen gepflegt und gehegt werden. Denn wenn wir ihn nicht nutzen, tut es ein anderer Mensch. – So muss der Öffentliche Raum immer in guter Verfassung sein.

Nehmen wir als Beispiel einen heutigen Urlaubsort. – Alles, was von der Gemeinde den Urlaubern zur Verfügung gestellt wird, ist für diese zur Nutzung gedacht. – So wird die Gemeinde die Güter pflegen und hegen, damit die Urlauber sich wohlfühlen und wieder kommen. – Denn sonst würden die Urlauber sagen, die Öffentlichen Anlagen sind nicht gepflegt, es sind zu wenige Öffentliche Anlagen vorhanden, dorthin gehen wir nicht mehr, die Gemeinde macht ihre Arbeit nicht gut.

Als Jugendlicher konnte ich immer wieder erleben, dass Öffentliche Anlagen zerstört wurden. Die Anlagen wurden von niemandem betreut oder in viel zu großen Zeitabständen, es bestand kein Bewusstsein dafür, dass solche Angebote der Gemeinschaft für den Einzelnen von Wert sind.

Die Obdachlosen zum Beispiel, sind unsere Mitbürger. – Für sie wären funktionierende Öffentliche Anlagen besonders wichtig, weil sie von deren Vorhandensein abhängig sind. – Toiletten, aber auch Duschen, Bäder, Umkleideräume, Schlafräume. Diese Einrichtungen müssen, wie gesagt, betreut werden. Jemand muss nach den Anlagen schauen, dass sie gut in Schuss sind.

Aber auch für Durchreisende, junge Menschen, Personengruppen, die viel unterwegs sind, wären solche Angebote von Wert. – Ja, es könnte sogar sein, dass wir Bürger überhaupt einen Lebensstil uns angewöhnen, bei dem wir viel reisen und dann sind solche Angebote absolut notwendig.

Und um diesen Gedanken abzurunden kann gesagt werden, dass ein Grundeinkommen [1] zur »Zuordnung« vollumfänglich geeignet wäre. – Stromverbrauch wird mit einer individualisierten Verbrauchskarte belegt, mit der ebenso alles übrige zugeordet wird. [2] Da die Grundversorgung allen Menschen gemäß ihres Menschseins zusteht, wird diese nicht mehr »bezahlt«, sondern nur noch den einzelnen Personen beigemessen. – Von Bezahlen kann da nicht mehr gesprochen werden.

Diese Lebenswelt scheint futuristisch anzumuten. Dabei ist sie schon längst in der Erprobung und wird eingeübt, wie ich an dem Beispiel der Urlaubsorte zeigen konnte. Und die »Beimessung« geschieht heute bereits durch ALG II.

Unser aller Aufgabe ist es, neben unserem privaten Leben (Privatleben), ein Öffentliches Leben uns vorzustellen, uns darin zu üben und uns für ein solches einzusetzen. – Es ist eine Aufgabe, die in weiten Teilen heute von den »Politikern« mehr recht als schlecht erledigt wird. – Diese Gestaltung der Lebenswelt sollte unser aller Anliegen sein.

[1]
Bedingungsloses Grundeinkommen (bGE)

[2]
Alles, was zur Existenzsicherung notwendig ist = Nahrung, Kleidung, Wohnen und Energie

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Akzeptiert und unbedrängt leben, in Raum und Zeit.

Immer mehr Single-Haushalte, war lange Zeit eine immer wiederkehrende Nachrichten-Überschrift in den Medien. – Als Single leben zu können, ist ein großes Stück Freiheit. – In unseren Gesellschaften muss niemand mehr heiraten, Kinder zeugen oder einer bestimmten Sexualität verpflichtet sein.

Ganz anders ist es, wenn der Mensch einer archaischen Lebensgemeinschaft angehört, in der dem Einzelnen Schritt auf Tritt alles vorgeschrieben wird. Wer spätestens mit siebzehn, achtzehn Jahren nahegelegt bekommt, doch endlich zu heiraten, doch endlich den »ersehnten« Nachwuchs zu liefern, der hat nicht viel Auswahl. Weigert er oder sie sich, werden sie geschnitten, bedrängt oder aus der Gemeinschaft verstoßen oder gar getötet. Weitere Regeln und Vorschriften, wie sich Männer, Frauen und Kinder zu verhalten haben, »komplettieren« die Welt, in der die Menschen leben müssen.

Andererseits bietet die archaische Gruppe dem angepassten und sich unterwerfenden Einzelnen viel Sicherheit. Menschen, die gemeinsam durch die Gegend laufen, werden eher nicht von anderen, Fremden angegriffen, bedroht. Umgekehrt können diejenigen, die in Gruppen auftreten, leichter jemanden angreifen, der nur alleine durch die Straßen zieht.

So zeigt das Singleleben einerseits den Fortschritt, der möglich ist, für das Individuum, sein eigenes Leben zu leben, aber es werden auch die Unterschiede deutlich zu den anderen, früheren Formen des Lebens. – Ob das Singleleben gefahrlos möglich ist, ob es von hoher Qualität ist, für die Menschen, ob es als gleichberechtigte, stark vertretene Lebensform in den Gesellschaften vorhanden bleibt, das wird sich über die Jahre und Jahrzehnte erst erweisen.

Was ist Machtausübung: Die Durchsetzung privater Interessen. – Geht das überhaupt. – Jemand will Gesetze brechen, um dadurch einen privaten Vorteil zu erreichen. Das geht nicht so ohne weiteres. Aber der Bruder arbeitet bei der Polizei. Mhmm. Und der Onkel ist Anwalt. Aha. – Auch das wird vielleicht nicht reichen. – Wenn eine größere Anzahl von Menschen und deren Interessen vertreten werden sollen, und es handelt sich dabei darum, sich zu bereichern, Grundbesitz an sich zu reißen, teuer bezahlte Einkommensstellen zu ergattern, etwa im Öffentlichen Dienst, dann lohnt es sich in allen relevanten Parteien vertreten zu sein, in denen dann dafür gesorgt wird, das dort die Interessen zum Beispiel dieser Leute sich durchsetzen. Aber auch in allen anderen gesellschaftlich relevanten Institutionen und Organisationen werden sich diese Menschen einfinden, um immer klarzumachen, dass sie etwas wollen. Da wird Druck angewandt. – Das ist Machtausübung. Sie meinen, so etwas gibt es nicht. Mhmmm.

Im Waldgebiet, am See im Naturschutzgebiet sind immer eine Reihe von Menschen unterwegs. Sie wandern, machen einen Spaziergang, radeln oder joggen. Von den Spaziergängern haben etwa 80% Hunde dabei. Mehr als die Hälfte dieser Hunde läuft unangeleint im Wald. Mehr als die Hälfte der Hundebesitzer, die hier mit ihren Hunden unterwegs sind, haben mehr als einen Hund dabei. Sie führen 2, 3 oder vier Hunde mit sich. Diese Leute sind überwiegend Hausbesitzer aus der näheren Umgebung, die ihre Schutz- und Wachhunde mitnehmen, wenn sie selber einen Spaziergang in öffentlichem Gelände unternehmen. Zuhause, am Haus, hat der Hund sein Revier. Da passt er auf, dass niemand Fremdes das Haus und das Gelände seines Herrchens betritt, der nicht dazu berechtigt ist.

Aber was macht der Hund, wenn er in öffentlichem Gelände läuft. – Nun, er behandelt das Gebiet ebenfalls wie sein Revier. Geht das. – Die übrigen 20% Spaziergänger (…. so wenige, wegen der Hundebesitzer?), die am See spazieren gehen wollen, werden je nach Verfasstheit der Hunde als Eindringlinge, Fremde von diesen behandelt, eingeschränkt durch die Hinweise des Herrchens. Dadurch sind diese Spaziergänger immer einer potentiellen Bedrohung ausgeliefert, während sich das »Herrchen« dieser Tiere ganz klar in der besseren Position befindet. – Dieses Machtgefälle im Öffentlichen Raum könnte dazu führen, dass kaum noch andere Personen am See spazieren gehen, es sei denn, sie ignorieren diese Umstände, sind selbst »Hundefreunde«, sind in Gruppen unterwegs oder auf dem Fahrrad.

Der freilaufende Hund ist in seinen Bewegungen sehr schnell. Er läuft drei bis zehn Meter vorne weg und hat zuerst »Kontakt« zu Fremden. Wenn das Herrchen nicht aufpasst (der Hund dreht sich noch einmal kurz um, bevor er selber entscheidet, wie er mit dem Fremden »verfahren« will), dann ist der Hund schon zum »Angriff« übergegangen, bevor Herrchen ihn zurückpfeifen kann. Die »fremden« Spaziergänger tragen bei solchen Situationen das Risiko, was passiert. – Die Hunde sind oftmals »Brocken«, die selbst an der Leine kaum von den Frauchen oder Herrchen gehalten werden können. Solche »Viecher« haben vielleicht als Wachhunde am eigenen Haus ihren Sinn, aber in öffentlichem Gelände, dass auch von anderen Menschen genutzt wird, ist das Mitführen dieser Tiere nur noch eine Provokation und Machtdemonstration.

Die Regelungen im Naturschutzgebiet, im Wald, sind ganz klar: Hunde dürfen nur an der Leine spazieren geführt werden. – Aber niemand überwacht diese Regel. Es ist einfach niemand da, der die Hundebesitzer zurechtweist, sie ermahnt und nach mehrmaligem Fehlverhalten bestraft. – Die Einhaltung des Leinenzwanges müsste überwacht werden. – Da dies niemand macht, entscheiden sich immer mehr Hundebesitzer dafür, ihre Hunde trotz der gesetzlichen Vorgaben unangeleint spazieren zu führen. – Und welcher Spaziergänger, der alleine unterwegs ist, wird es wagen, einen von diesen Leuten zurechtzuweisen, wenn dieser seinen »Waldi« auf ihn hetzen kann.

»Raum« brauchen alle Menschen. Um zu atmen, um sich entfalten zu können. – Raum muss fair unter den Menschen aufgeteilt sein. Es darf nicht sein, dass sich Gruppen von Leuten sich »Raum« unter den Nagel reißen und andere Menschen von dessen Nutzung ausschließen können.

Raum ist Lebensraum. – Wenn er so wichtig ist, müssen wir schauen, wer ihn kontrolliert, welche Gesetze gelten und wen sie bevorteilen. Raum, das sind Grundstücke, das sind öffentliche Flächen, wie Parks, Freizeitanlagen, Spiel- und Sportplätze, das ist aber auch Luft, die verpestet oder durch Lärm »vergiftet« wird. – Raum ist aber mittlerweile auch »Platz« im Internet, Speicherkapazität, Geschwindigkeit, Mitteilungsmöglichkeiten, etc.

»Macht« will sich im Raum zugunsten der Machthaber entfalten und andere Menschen im Raum zurückdrängen und ganz ausschließen, ihnen die Luft abdrehen, sie aus dem Raum werfen. – Deshalb muss es unser aller Interesse sein, erkennbares Unrecht zu reklamieren, »soziale Kontrolle« zu installieren und eine faire Verteilung der Ressourcen einzufordern.

Die Frau trug »alternative Kleidung«. Buntes Tuch, bunte, weite Hose. Erinnerungen wurden wach. Wohngemeinschaften. Alternative Szene. Freies Leben. – War es nicht so, dass in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer die Hoffnung bestand, dass die »Alternativen« es schaffen, eine bessere Welt zu kreieren, gerechter, menschlicher, besser als die »Kohl-Regierung« uns sie bereits eingerichtet hatte? – Und dann das Unfassbare, was Schröder und die Schmiere stehenden GRÜNEN uns allen angetan haben. – Damit war alles »Alternative« mit einem Schlag entwertet und in seiner Bedeutung zerstört. – Was in diesem Moment deutlich wurde, war, dass alle Gruppierungen, Organisationen und Institutionen, die vorgaben für eine »bessere Welt« sich einzusetzen, in erster Linie ihren Mitgliedern Vorteile verschafften. – Diese Leute waren doch schon zufrieden, wenn sie mittels ihrer Organisationskraft »für sich selbst« wirkten und innerhalb ihrer Peergroup sich einrichten, einen persönlichen Vorteil generieren und für sich ein Auskommen bewirken konnten. – Das, was als Parole für die Allgemeinheit auf dem Werbeplakat vor sich hergetragen wurde, entpuppte sich als nicht haltbares Versprechen, das sie sofort in die Ecke stellten, wenn das eigene Leben »gerettet« war. – Die »soziale Ader« reichte gerade mal so weit, dass das eigene Leben »in trockene Tücher« gebracht werden konnte. – Die Leute ließen einfach die Bevölkerung im Stich, um sich selbst zu retten.

Deshalb ist die Aura weg, wenn diese Menschen in ihren botschaftsvollen Aufmachungen und ausstaffiert mit diversen anderen Symbolen für eine bessere Welt, auftauchen. – Sie lösen ihre Versprechen nicht für ihre Mitwelt ein. Sie wollen nicht die Rettung aller. Sie begnügen sich mit dem eigenen Davonkommen.

Rundschau

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Auch der Privatschulsektor kann einen Zuwachs verzeichnen. Besonders populär sind Waldorfschulen, die sich am pädagogischen Konzept des Anthroposophen Rudolf Steiner orientieren: Sie können einen Zuwachs von 22 Prozent verzeichnen.

Ist das eine Antwort auf die Ratlosigkeit der politischen Kaste, die die Öffentlichkeit mit ihrem Aktionismus dominieren will, aber mit ihren Fehlentscheidungen immer mehr Menschen vor den Kopf stößt?

Was ist wichtig im Leben, welche Werte. – Weder die Öffentlichen noch die Print-Medien sind in der Lage, etwas »Wichtiges« zu sagen. Ganz zu schweigen von unseren Prominenten, oder der Bildungs-Elite. – Stattdessen werden wir mit Medienmüll zugedeckt, der unser Denken erstickt.

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Immer wieder halbnackte Frauen auf den Werbeflächen. Ist das Sexismus. Wer bezahlt diese Manipulation der Menschen.

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Waffen und Gewalt. Immer wieder diese Symbole, die in die Nähe von »Kunst« und »Kultur« gebracht, scheinbar ihre Berechtigung haben. – Wer bezahlt diese Symbolproduktion.

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Immer häufiger Menschen auf der Straße, die wie Obdachlose sind. Nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, viele von ihnen sind psychisch belastet. Viele sehen so aus, als ob sie es schon einmal besser hatten. – Viele Frauen, viel mehr als noch vor Jahren sind unter diesen Menschen.

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Eine schöne Bank, wie sie noch in den 70ern üblich und im Stadtbild überall anzutreffen waren. Dann kamen die Gemeindevertreter und Stadtväter auf die Idee, die Sitzgelegenheiten zu entfernen, unbequem zu gestalten und für das Liegen ungeeignet zu machen. – Insbesondere an den ÖPNV-Haltestellen.

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Wahlwerbung – für die Europawahl

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Ein Europa der Menschen – nicht des Geldes. SPD

Dieser Spruch ist so richtig schön zynisch. Ja, es stimmt. Die SPD rückt nicht gerne Geld heraus. Das sieht der Bürger an Hartz4. Und die Leute sollen es irgendwie schaffen, ohne Geld über die Runden zu kommen. – Jedenfalls bloß nicht Regierungen anbetteln.

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Ein Europa des Miteinanders. Nicht des Gegeneinanders. SPD

Nachdem den Menschen nicht die Möglichkeit gegeben wird, sich bedingungslos mit den notwendigen Gütern zu versorgen und sie sich stattdessen versklaven lassen müssen, mahnt die Partei das »Miteinander« an. – Dabei ist sie doch selbst der Hauptgrund für ein Gegeneinander in der Gesellschaft.

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Für Klimaschutz ohne Grenzen. Die Grünen.

Würden die Bürger den Parteien ernsthaft mal auf den Zahn fühlen, müsste auch ein schlauer grüner Jungwähler einsehen, dass der beste Klimaschutz einer ist, der die Menschen nicht dazu zwingt, jede noch so unsinnige Arbeit anzunehmen, Hauptsache sie bringt Geld. Zum Beispiel beim Holzabbau in den Tropenwäldern. Ein Grundeinkommen könnte die Bevölkerung unabhängiger von den Unternehmern machen. – Und die würden auf ihren schlechten Ideen sitzen bleiben.

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Damit Europa mehr Arbeit und Wachstum schafft. CDU.

Ja, nichts dazugelernt. – Das sind dieselben Sprüche, die die CDU bereits vor 50 Jahren von sich gegeben hat. Aber sie bauen auf den uninformierten Bürger, der sich sowieso nicht für seine Umgebung, für seine Lebenswelt interessiert, sobald sie unter dem Aspekt des Gemeinwohls gesehen werden müsste. – Dieser ganze Aufgabenkomplex ist seit Jahrzehnten den Politikern überlassen. Nennt sich Parlamentarische Demokratie. Und nur die wenigsten erkennen, dass das auf keinen Fall mehr so weitergehen kann. – Aber da die Dinge nun mal so sind, kann diese Partei auch so dreist sein, und völlig deplatzierte und überholte Parolen verbreiten. Prüft ja eh keiner nach, was dahintersteckt.

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Sicherheit und ein stabiler Euro. So will ich Europa. CDU

Wurde die Sicherheit nicht mit den anderen Forderungen, aufs Massivste gefährdet? Wachstum beschreibt ein ständiges Nichtwissen, wohin die Reise geht. Wie sieht die »ausgewachsene« Wirtschaft letztlich aus. Wie ein Monster, das uns im Laufe der Jahre aufgefressen hat?

»Mehr Arbeit« durch wen. Wer schafft sie. Ist es gute, sinnvolle, nützliche Arbeit, oder nur »irgendwelche« zu der dann wir Bürgerinnen und Bürger auch noch verpflichtet werden, in der Zwangsarbeit?

Dies alles hat nichts mit »Sicherheit« zu tun. Sicherheit sieht ganz anders aus. Sicherheit würde bedeuten, dass uns etwas sicher ist. Nämlich die gesicherte Existenz. Durch die sichere und verlässliche Bereitstellung der notwendigen Güter. – Das wäre »Sicherheit« für alle Bürger.

Und was soll »stabiler« Euro bedeuten? Wer soll ihn garantieren? Etwa die Banken. Das ist doch zum Schreien. Diese Truppe von Zockern. Oder die Politiker. Die alle Nase lang erklären, dass sie auch nicht so richtig wissen, wie das alles funktioniert mit dem Geld und das davon die Fachleute, Sachverständigen, Brancheninsider mehr von verstünden. Und dann wären wir wieder bei der Zockertruppe.

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Ein Europa des Wachstums. Nicht des Stillstands. SPD

Hier wird der Bürger von den Parteien mit dem Wachstumsbegriff eingelullt. Ob er es merkt. Warum soll nicht etwas aufhören zu wachsen? Zum Beispiel weil es die optimale Größe erreicht hat. Muss die Kühlschrankproduktion ständig wachsen oder kann sie zurückgefahren werden, wenn alle mit Kühlschränken versorgt sind. Muss die Brotproduktion ständig wachsen. Muss die Kleidungsproduktion ständig wachsen?

Warum beklagen wir uns über die Überflussgesellschaft, in der so viel brauchbare Dinge weggeworfen werden. Hängt das vielleicht mit diesem wahnwitzigen Wachstumsbegriff zusammen? Warum wird der Verzicht auf ständiges Wachsen als etwas Negatives gesehen und als »Stillstand« diffamiert.

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Artgerecht statt ungerecht. Die Grünen

Wie jetzt. Die Menschen?

Ein Mindestkorn für jeden. Oder doch lieber in die »Arbeitsbatterie«. – Den Tieren soll es gut gehen. Für die Menschen hingegen hatten die GRÜNEN Hartz4 vorgesehen.

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Arbeit für die Jugend. So wird’s was mit Europa. DIE LINKE

Nicht umsonst kann heute von einer Parteien-Diktatur gesprochen werden. – Weil keine Partei aus dem Parolen- und Programm-Einerlei ausschert. Alle haben dieselben Sprüche parat. – In Bezug auf Wirtschaft und Soziales haben die Kommunisten nichts »Besseres« im Sinn, als die Konservativen, Ökologen oder die Sozialisten. Sie alle schwören auf die Arbeitsdoktrin, die einer Arbeitspflicht für alle Bürger gleichkommt.
Das ist auch kein Wunder. Gibt es doch in den kommunistischen Staaten keine freie Entscheidung darüber, welcher Arbeit, welcher Beschäftigung der Einzelne nachgeht. Das Kollektiv, sprich: der Parteikader entscheidet, wo sich die Arbeitermassen zu verdingen haben. Ein Recht, Arbeitsaufträge abzulehnen, gibt es dort nicht. Eine Freiheit der Entscheidung, etwa wie sie angedacht ist in der Grundeinkommens-Konzeption, fürchten diese Machthaber, »wie der Teufel das Weihwasser«. – Sie würde die Manipulierbarkeit der Massen gefährden.

»Arbeit für die Jugend. So wird’s was mit Europa.« ist Unfug, weil »die Jugend« bitte selbst entscheiden darf, welchen Lebens- und Berufsweg sie gehen will. Statt das sich DIE LINKEN überlegen, wie wir Arbeit aus dem Boden stampfen, gehört diese Sache in die Hände der betroffenen Menschen selbst. – Gegen unverbindliche Berufsberatung ist überhaupt nichts einzuwenden.

Pikant ist diese Forderung der LINKEN auch insofern, da sich doch die Frage stellt, wo soll die Arbeit herkommen. Wenn wir in einer sozialen Marktwirtschaft leben, leben wollen, wäre es die Aufgabe der ansonsten ständigen Angriffen ausgesetzten Unternehmer, für Arbeitsplätze zu sorgen. Also ausgerechnet eine Abhängigkeit von dieser von den Linken so ungeliebten gesellschaftlichen Gruppe. – Es ist offensichtlich, wie absurd diese Forderung ist. Und sie bietet gleichzeitig wieder Gelegenheit, die Unternehmer zu Sündenböcken zu machen.

Arbeitsplätze entstehen, wenn überhaupt, doch nur als »Nebeneffekt« einer Unternehmung. Ein Unternehmer kann ein Projekt vor Augen haben, ob und wie viele Mitarbeiter er da braucht, ist für ihn eher nachrangig. Wichtig ist, dass das Projekt erfolgreich wird. – An solche Situationen aber die zwingende Notwendigkeit existenzieller Versorgung der Menschen zu knüpfen, ist mehr als unverschämt und dreist. Stattdessen muss diese notwendige Versorgung unabhängig von dem Auf und Ab im Wirtschaftsleben garantiert sein.

Sich für ein sicheres, bedingungslos gewährtes Einkommen, das die Existenz garantiert, einzusetzen, was eigentlich gefühlsmäßig hundertprozentig »sozialistisch« wäre, dazu sehen sich die Kommunisten allerdings nicht in der Lage.

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GRÜN für ein besseres Europa

Müsste nicht jeder in Deutschland von Armut betroffene Mensch, müsste nicht jeder Hartz4-Empfänger dieses Lächeln als verlogen empfinden?

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Starke Wirtschaft statt Politik auf Pump. FDP

Und hier eines der viele Start-ups. – Gelb. Die Farbe der Täuschung? – Wie auch immer. Neues Spiel, neues Glück. 😉

Transformation

Ganz zentral ist der »öffentliche Raum«, wenn wir eine Gesellschaft wollen, die menschenwürdig und den Menschenrechten gemäß ist. Der Öffentliche Raum muss so gestaltet sein, dass er das »freie Bewegen« den Menschen ermöglicht. Alles was dies verhindert, sind interessensgeleitete Sonderregeln. Seien es die der Regierungen oder der Lobbygruppen, zu denen auch die Kriminellen zu zählen sind. Sonderinteressen durchtrennen den Raum, sperren Flächen, zwingen zu Abgaben. Durch Macht, Gewalt, »natürliche« Rechte, wird die Entfaltung der Mitmenschen eingeschränkt. Aber der öffentliche Raum muss derart gestaltet werden, dass sich alle Menschen frei entfalten können, Bewegungsfreiheit besitzen, und dennoch an jedem Ort Nahrung, Kleidung, Wohnen und Energie für die individuelle Existenzsicherung zur Verfügung haben. Dieses Umfeld zu schaffen, ist Aufgabe der Gemeinschaft, mit Hilfe der Wertschöpfung, die in ihrem Einflussbereich geschaffen wird. – Die Verwaltung aller (Staat genannt) ist der verlängerte Arm der Interessen der Allgemeinheit.

Sonderinteressen, Partialinteressen, Lobbygruppen hingegen, haben keine Neigung das »Wohl aller« ins Auge zu fassen. Sie sind mit ihren eigenen Anliegen beschäftigt, und das es auf ewig ihnen selbst gut geht. Die Erkenntnis wird sich aber durchsetzen, dass wir alle, als Individuen, den größten Vorteil haben, wenn wir darauf achten, dass es allen gut geht.

Wenn wir den öffentlichen Raum betrachten, dann ist damit jenes gemeint, was in der Fachsprache oft als Infrastruktur (mittels Infrastruktur-Maßnahmen geschaffen) bezeichnet wird. Beispiele dafür sind der Straßenbau, etwa in Neubaugebieten; die Schaffung von Kindergärten, Schulen, Wasserversorgung, Energieversorgung, Bürgerbüro, Spielplätze, Sporthallen, Freizeiteinrichtungen, Büchereien, Medienverleih, Internetcafés und so weiter.

Im Grunde geht es darum den Begriff des Öffentlichen Raums weiter zu fassen, die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommen quasi miteinzubeziehen und, wie es Raphael Fellmer in seinem Buch »Glücklich ohne Geld« schreibt:

Zunächst hing ich noch sehr an der Idee des Grundeinkommens, doch dann war es wie ein Sprungbrett, um noch viel mehr an die Menschen und ihre Fähigkeiten zu glauben. Der Traum von einer Welt ohne Geld wurde …. größer und schon nach kurzer Zeit sah ich in dem Grundeinkommen, wenn überhaupt, nur eine Übergangslösung und glaubte mehr daran, dass wir Menschen irgendwann überhaupt kein Geld mehr brauchen würden. – Zunächst war das aber nicht mehr als eine Zukunftsvision.

Was muss es im Öffentlichen Raum geben, damit die Menschen mit dem existentiell Notwendigen ausgestattet sind? Ja, vielleicht so gar, damit sie eine »gut ausgestattete Umwelt« haben, in der es sich menschengemäß leben lässt.

Wenn der Öffentliche Raum nicht durch Sonderinteressen blockiert ist, können wir schauen, was alles dazugehört, um »in Freiheit« leben zu können.

In einem vorherigen Artikel hatte ich von den elenden Bedingungen gesprochen, in denen viele Menschen in Brasilien leben. Die Personen schlafen nachts auf der Straße, sie sind arm, haben Suchtverhalten, sie sind womöglich aggressiv, kriminell, gewalttätig. Dann hatte ich erwähnt, die Wirtschaft, und welche Aufgabe die Wirtschaft gegenüber seiner Bevölkerung hat. Die Aufgabe der Wirtschaft ist es, die Bevölkerung zu versorgen. Kein Mensch ist dabei auszunehmen, allen gebührt das Notwendige.

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Wenn die Menschen sich in Recife, in Brasilien im Öffentlichen Raum aufhalten, dann brauchen sie abends Übernachtungsmöglichkeiten. Wer sich abends zur Ruhe legen will, braucht ein Dach über dem Kopf und vielleicht auch ein Gefühl der Sicherheit. Die Wirtschaft muss für alle Menschen Häuser und Wohnungen bauen, in denen sie leben können.

Wer jetzt sagt, »Wer soll das bezahlen, wer bezahlt denn die Miete«, würde noch »im alten Denken« feststecken. Das heutige Leben ist blockiert, durch Geldbesitz, Geldarmut, Bezahlhürden, Immobilienbesitz, privaten Bodeneigentum. Aber alles was wir tun, kann nur dazu dienen, unser aller Leben zu ermöglichen. Und nicht dazu, uns gegenseitig daran zu hindern, uns frei zu entwickeln.

Wenn wir durch die Gemeinschaft ermöglicht und finanziert, Häuser bauen, auf Grund und Boden, der der Gemeinschaft gehört, die kostenlos den Menschen zur Verfügung gestellt werden, dann tragen wir zum Wohl aller Menschen bei, und erhöhen den Wohlstand der Allgemeinheit innerhalb eines Lebensraums. Durch kostenlos zur Verfügung gestellten Wohnraum vergrößern wir den Umfang an Freiheit, den der Mensch hat, um sein Leben leben zu können.

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Heute haben wir für die Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes Kantinen und Essensausgaben in den Behörden. Das wird über Gemeinschaftsgeld (verunklart ausgedrückt, »Steuern«) finanziert. In Recife in Brasilien könnten ein oder mehrere Gebäude gebaut, und ein ständiges, kostenloses Essensangebot geschaffen werden. Über die Zeit würde man sehen, wie stark dieses genutzt wird, und das Angebot könnte reduziert oder ausgebaut werden.

In der Vergangenheit hatte ich schon diese Idee vertreten, etwa im Zusammenhang mit den »Tafeln«, die kurz nach der unsäglichen Hartz4-Einführung in Deutschland aus dem Boden schossen. Das Gegenargument war dann, es sei erniedrigend, wenn man Menschen vorab ausgewählte Nahrung anbietet, statt ihnen Geld zu geben, damit sie sich selbst etwas kaufen können. Ähnlich kann man das ja auch sehen, bei den Essensgutscheinen, die an Flüchtlinge in Deutschland ausgegeben wurden.

Essensangebote haben sicher Vor- und Nachteile. Zu den Vorteilen gehört, ich muss nicht selber kochen, für die Energie sorgen, eine Kochstelle parat haben. Bei den Essensausgaben kann Nahrung aus ökologischem Anbau angeboten werden, es sind verschiedene Formen von Essensausgaben denkbar. Aber in einer Grundeinkommens-Gesellschaft wären auch private Essensausgabestellen denkbar (heute Lokale, Restaurants genannt), die die Versorgung der Menschen mit Nahrung bei der Gemeinschaft abrechnen. Statt also dogmatisch die Idee einfach abzulehnen, könnte man damit experimentieren und ein Angebot starten und sehen wie es angenommen wird. Bestens geeignet wären dazu übrigens Universitätsmensen. Dann könnte die nachwachsende Generation gleich mitbekommen, was in Gesellschaften wichtig ist und was nicht.

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Bei der Kleidung wären Produzenten denkbar, die »gemeinwohl-orientiert« produzieren, mit Öko-Baumwolle. Die Produkte würden über die Gemeinschaftskasse finanziert und in »Kleiderhäusern« zu Abholung bereitgelegt.

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Energiegewinnung müsste unter dem Aspekt der Notwendigkeit geschehen. Wie viel brauchen wir an Energie? Wir brauchen so viel Energie, dass die Grundversorgung aller Menschen damit, gewährleistet wird.

Dass diese Aufgabe von Privatfirmen (finanziert durch Investoren mit Profitinteressen) am besten gelöst und bewältigt werden kann, ist zumindest anzuzweifeln. Auszuprobieren wäre es, wenn die Allgemeinheit die Aufgabenstellung Schritt-für-Schritt vorgibt, vielleicht mehreren »Fachleuten« den gleichen Auftrag erteilen und man dann schaut, wie diese vorankommen. Transparenz in der Energiewirtschaft ist für die Bevölkerung ganz wichtig. Die Energieversorger erfüllen nicht ihre Arbeit im Sinne der Gesamtbevölkerung, wenn die Menschen unangemessen hohe Energieausgaben haben. Langfristiges Ziel muss sein, dass jeder Bürger eine »Energiekarte« (ähnlich einer Scheckkarte) besitzt, mit der er eine (festgelegte) Menge an Energie kostenlos aus »Terminal-Steckdosen« abzapfen kann.

Damit wäre der Bereich der physischen Existenzsicherung in den Öffentlichen Raum verlagert, und maximale Freiheit wäre für das Individuum vorhanden (die Physis betreffend).

Darüber hinaus gibt es sicherlich eine große Menge an weiteren Aufgaben der Infrastruktur-Komplettierung. Zu weiteren Infrastrukturmaßnahmen könnte gehören:

Nur die wenigsten Menschen kommen in die Welt, und wachsen »wie Prinz und Prinzessin« auf, womit ich sagen will, dass es viele Menschen gibt, die alptraumartige Kindheiten hatten, und ihre Seelen ein Leben lang davon gezeichnet sind. Für viele besteht gar nicht die Möglichkeit, all das Geschehene aufzuarbeiten, Dinge wieder gut zu machen, bei einer »normalen Entwicklung« wieder anzusetzen, weil der tagtägliche Existenzkampf in Form von Selbstausbeutung am Arbeitsplatz, die ganze Energie und Daseinskräfte aufsaugt.

Erst eine »kostenlose Infrastruktur« (die die physische Existenz sichert) würde die Grundlage dafür bieten, sich diesen Aufgaben zuzuwenden. Das heißt, die sogenannte »soziale Arbeit«, Seelenarbeit, Herzensarbeit, würde einen regelrechten Boom erleben, weil die Menschen auf einmal Zeit hätten, sich diesen Dingen zuzuwenden, um ihre Seele zu »heilen«. Dazu gehören Beziehungsstörungen, Ich-, Identitätsprobleme, etc. Aber auch Vieles, was zum Bereich der »Gesundheit« gehört, könnte erst nach diesem großen Schritt in der Daseinsvorsorge, durch die In-Dienststellung der Wirtschaft für die Bedürfnisse der Menschen, angepackt werden.

Und sicherlich werden wir als Menschheitsaufgabe dabei den Planeten im Auge behalten müssen, dass er uns auch noch in den nächsten Millionen Jahren gute Dienste leistet und wir nicht »die gute Erde« überbeanspruchen.

Raphael Fellmer Buch

Gender im Dienste der Eliminierung

Einer ideologischen Avantgarde reicht das nicht. Ging es bisher darum, der Mehrheit Toleranz für Minderheiten abzutrotzen, so lautet nun die Parole: Wir wollen nicht bloß akzeptierte Minderheit sein. Wir sind die besseren, weil moderneren, multipleren Menschen. So wie wir sollten alle sein. ……….
Hier ist ein Umschlagspunkt im Denken erreicht. Nun geht es nicht mehr darum, einer unterdrückten Minderheit zu ihrem Recht zu verhelfen, jetzt geht es darum, die Ideen der Mehrheit in Salzsäure zu baden, ihr die Definitionsmacht aus der Hand zu schlagen. Die Mehrheit findet das schrecklich interessant. Wirft sie doch selbst ihre Formen fröhlich über Bord, Ehe und Familie zuerst. Die Avantgarde nimmt die Huldigung huldvoll an…”

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Ja und nein. Ich kann mich gut erinnern, dass vor Jahrzehnten die Schwulen den beratungsbedürftigen Heteros (beratungsbedürftig, weil das Heteroleben nicht so klappte, wie man es sich wünschte) das Schwulenleben als das bessere (Sex!)Leben verkaufen wollten. Denn das freie Sexleben der Schwulen boomte zu der Zeit total. Alles war erlaubt, sofort, ganz schnell, einfach klasse, oder? Den Heteros gelang das nicht so mit den Frauen, dazwischen war auch noch das Kennenlernen, die Beziehung, die Frage, was will man eigentlich miteinander, außer Sex.

Die »Mehrheit« hat keine Ideen. Zumindest nicht sofort. Es ist richtig, dass unser Wirtschaftsleben, die Arbeitsgesellschaft keine befriedigenden Sozialverbände mehr zulässt. Vater, Mutter, Kinder, vielleicht noch Großeltern im Wohnumfeld, das wäre klasse. Ja, im Sozialismus vielleicht, aber nicht in der kaputten egoistisch-kapitalistisch auf die Vereinzelung des »Ego-Shooters« zugeschnittenen Konkurrenzgesellschaft. Die Schwulen locken mit dem »freien Sex«, was nichts anderes ist als Drogenkonsum. In ihren Beziehungen ist Unterdrückung, »oben und unten«, Macht und Ohnmacht genauso präsent, wie vor 50 Jahren in Heterohaushalten. Nur wird das als »Spiel« verklärt. Und Familie leisten können sich tatsächlich nur noch Minderheiten, die es schaffen ihre Lebenswelt so weit abzuschotten, dass der »Arbeitszwang« so wie ihn die Schröders und Fischers sich ausgedacht haben, nicht auch noch sie erreicht.

Familie braucht Zeit und Raum, um sich entfalten und entwickeln zu können, damit Kinder glücklich aufwachsen, sich an den Eltern reiben und mit ihrer Hilfe reifen können. Eltern brauchen Zeit, um sich mitzuteilen, Beziehungen brauchen Raum und Zeit, um sich entwickeln zu können. Der Zwangsarbeitsstaat, so, wie ihn die Politiker und die Wirtschaft geschaffen haben, nötigt die Menschen, auf Entwicklung (eigene und die der Kinder) zu verzichten. Die Computerspielewelten sollen ersatzweise herhalten, der schnelle Sex über Bilder im Internet oder in kurzen »Begegnungen« sind der Ausgleich für den Verzicht auf gelebtes Miteinander.

»In Freiheit« Beziehungen gestalten, können nur Menschen, die in ihrer Persönlichkeitsformung ein hohes Maß an »Vollständigkeit« erreicht haben. Fehlt diese, sind sie »unfrei« bis zu ihrem Lebensende auf der Suche nach der Hilfe für dieses Unterfangen oder leben ein „blockiertes“ Leben. Auch das eine Folge von zu wenig Zeit und Raum für diese wichtigen Dinge.

Ehe und Familie werden nicht »über Bord geworfen«, sondern sind der totalen Produktionsmaschinerie, dem Arbeitslager Made in Germany zum Opfer gefallen. – Heute hat man es nur noch mit den übriggebliebenen »lebenden Untoten« zu tun.