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Amok in Seattle und anderswo

Übersicht über Vorfälle mit legal gekauften »weapons«, Jagd- und Sportschützenwaffen:

http://www.sportmordwaffen.de/Sportwaffen-Opferkarte.pdf

Weitere Vorkommnisse:

.. ein 43 Jahre alter Sportschütze seine 45 Jahre alte frühere Lebensgefährtin und deren 17-jährigen Sohn erschossen.

Familiendrama mit drei Toten

Wieder einer aus dem »Schützenverein«. – Aber angeblich ist das ja alles nur »Sport«, was die machen. – Tötliche Waffen, Handfeuerwaffen, Gewehre sollten für den Privatbesitz verboten werden und »Sportlern« nicht mehr zugänglich sein.

Bei einer Razzia im bayerischen Georgensgmünd hat ein 49-Jähriger vier Polizisten verletzt, zwei von ihnen schwer.

Reichsbürger im Schützenverein

Im Zusammenhang mit diesen Vorkommnissen, weist die Initiative „Keine Mordwaffen als Sportwaffen!“ darauf hin:

„Das Lebensrecht der unbewaffneten Mehrheit in Deutschland überwiegt bei menschenrechtsfreundlicher Auslegung der Gesetze selbstverständlich die Freiheitsrechte von Sportschützen, die in kollektivem Egoismus auf ihr tödliches Privileg privater Mordwaffen pochen, statt endlich darauf zu verzichten.“

Ein bewaffneter Mann drang in einen Schwulenclub ein und schoss wild um sich. 20 Menschen wurden getötet, unter ihnen der Schütze.

Vorbereitete Handlung

Der Mann habe einen Waffenschein besessen und gedroht, im Falle seiner Einweisung die Situation eskalieren zu lassen, erklärten die Ermittler.

Bei einem Schusswechsel mit der Polizei stirbt der Rentner.

Gelegenheit macht Mörder?!

Kurz nach Mitternacht wurde die Jägerin, die Lang- und Kurzwaffen besitzt, durch Spezialeinsatzkräfte in ihrer Wohnung festgenommen. Bei der anschließenden Durchsuchung der darüber liegenden Wohnung fanden die Beamten dann die beiden Leichen.

Jägerin soll Nachbarn erschossen haben – Zwei Tote

Die Bedingungen sind günstig für solche Vorfälle. – Leider. – Aber wenn wir Menschen die Gesetze ändern, wird es keine Waffen mehr zu kaufen geben.

When police found his body, he was surrounded by three semi-automatic handguns and nearly 400 rounds of ammunition, which had all been purchased legally.

dailymail–Virgin-killer-planned-murder-stepmother-six-year-old-brother-feared-hed-grow-popular-girls-meticulously-planned-rampage

Winnenden. 5 Jahre danach. Die Forderung der Hinterbliebenen und Mütter war: Großkaliberwaffen sollten für Privatpersonen verboten werden und Sportschützen sollten nicht mehr ihre Munition zu Hause lagern dürfen. – Beides wurde nicht durchgesetzt.

Die Waffenlobby sind nur 2% der ganzen Bevölkerung, aber sie können scheinbar ihre Vorstellungen in der Politik durchsetzen.

Audio-Archiv »Winnenden«

Der zerbrochene Ring – Reportage von Svenja Pelzel

Wieder ein Sportschützenmord? — Schützenvereine – Warum wird diesem Alibizugang zu scharfen Waffen nicht endlich ein Riegel vorgeschoben. Auch hierüber wäre eine Volksabstimmung nötig. — Was als »Sport« daherkommt, dient der Bewaffnung gewaltbereiter Bevölkerungskreise.

Und von seinem geladenen Revolver, den er als langjähriger Sportschütze trotz der strengen Vorschriften aus dem Blick verloren haben will, war die Rede.

tagesspiegel–angeblich-waren-sie-noch-ein-paar-sportschuetze-bestreitet-mord-an-ex-freundin

Der mutmaßliche Wilderer hat in Niederösterreich drei Polizisten und einen Sanitäter erschossen ….. Der 55-jährige ist Mitglied eines Schützenvereins …

Alois H. besitzt Langfeuerwaffen

Nach Medienberichten gilt der Täter als Waffennarr, der auch Handgranaten besitzen soll.

salzburg–wilderer-alois-h-nach-blutbad-verschanzt-polizei-stuermt-hof

kurier–wilderer-erschiesst-vier-menschen-drei-polizisten-und-ein-sanitaeter-tot

Waffenbesitzer tötet 2 Kinder, eine schwangere Frau, einen Mann, eine Frau und verletzt ein 6-jähriges Mädchen schwer.

The gunman who killed five family members, including a pregnant woman and two small children, in downstate Manchester was armed with a hunting rifle with a scope, a carbine rifle, a 20-gauge pump-action shotgun and an 18-inch machete, according to the state police.

chicagotribune–manchester-illlinois-shootings

„Legaler“ Waffenbesitz ist eine Gefahr für andere Menschen.

Der Mann habe mit seiner Waffe, die er legal besessen habe, in dem Dorf Velika Ivanca rund 50 Kilometer südlich von Belgrad sechs Männer und sechs Frauen sowie einen zweijährigen Jungen erschossen.

tagesspiegel–serbe-erschiesst-13-menschen-polizei-raetselt-weiter-ueber-motiv

Ja, die Sportschützen. Hauptsache sie können ihrem Hobby nachgehen. Da muss die Gesamtbevölkerung schon mal ein bisschen flexibel sein, gell. 😦

Die Ermittler fanden aber unter anderem heraus, dass auf den 34-Jährigen mehrere Waffen zugelassen waren. Nachbarn berichteten, dass der 34-Jährige Sportschütze gewesen sei.

mz–tangermuende-hintergrund-der-toedlichen-schiesserei-unklar

Nach ersten Informationen der Polizei hatte der Mann eine Waffenbesitzkarte. Ob diese auf die Tatwaffe ausgestellt war, konnten die Ermittler zunächst ebenfalls nicht sagen.

tagesspiegel–familiendrama-freundin-des-taeters-stirbt-nach-toedlichen-schuessen

colorado-usa-polizei-14-tote-und-50-verletzte-nach-schiesserei-in-kino

Wie viele Tote muss es noch geben, damit endlich die Gesetze geändert werden?

Geiselnehmer-hortete-weitere-Waffen-im-Keller

Die Motive für die Taten lagen zunächst noch im Dunkeln. Der Bruder des Schützen sagte allerdings der Zeitung „Seattle Times“, dass der 40-Jährige geistig gestört gewesen sei. „Es überrascht mich nicht, dass so etwas passiert ist. Man konnte es kommen sehen. Es kommt einfach nichts Gutes heraus, wenn jemand soviel Zorn in sich hat“, sagte der Bruder.

Ja, geistig gestört. Aber Waffen kaufen konnte er. 😦

seattle-raubueberfall-und-amoklauf-sechs-menschen-sterben

Und weiter geht es:

tagesspiegel–der-horror-von-newtown-mitmenschen-beschreiben-den-taeter-als-einzelgaenger

Ich will ja nicht gerade sagen, dass die Amerikaner wahnsinnig sind. Aber mit ihrem Waffentick sind sie schon mittlerweile eine weltweite Gefahr. Der Waffenkram gehört nicht nur in die Schränke gesperrt, es sollte eine neue Philosophie des Umgangs mit Gewalt eingeführt werden. Der Waffenwahn kommt auch durch die »Weltpolizei-Funktion« die die Amerikaner haben. Man sollte den Menschen dort helfen, in dem wir die Aufgabe auf unser aller Schultern nehmen.

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Waffengleichheit

achgut–kastanien-fuer-den-frieden

Hinzukommt, dass die Pazifisten keinen Wert benennen, den es zu verteidigen gäbe. Eine »gute« Weltordnung muss man sich schon vorstellen können. Wie aber soll diese geschützt werden, wenn dazu keine Waffen vorhanden wären? Und ja, das »Böse« ist ewig. 😉

Dann vorsichtshalber müssen diejenigen, die das Gute verteidigen, auch gute und wirksame Waffen haben. – Im Verhältnis zu Diktaturen und totalitären Staaten muss das gelten. (Hier haben wir auch das Übungsfeld für die »entwurzelten« Männer. Siehe vorherigen Artikel. :-))

Da fällt mir aber noch ein zweiter Bereich ein, den man mit dem Kastanienbeispiel in Verbindung bringen könnte, und zwar die Handfeuerwaffen in Privatbesitz. Besonders in den USA ist das ja immer wieder ein Thema. Hier sehe ich es ein bisschen anders. Der Waffenbesitz sollte zu hundert Prozent verboten werden. Ausschließlich öffentliche Organe sollten solche Waffen besitzen. – Die Amokläufe sprechen dafür.

Sportwaffen-Opferkarte

Weniger Waffen im privaten Umfeld

tagesspiegel–neues-kaliber-nationales-waffenregister-startet

Vorfälle mit Sportschützenwaffen

Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden hat derweil über das neue Waffenregister hinaus eine zentrale Lagerung von Sportschützenwaffen und eine umfassendere Sicherung gefordert. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstagausgabe) sagte ihr Mitbegründer Hardy Schober: „Sportwaffen müssen nicht nur mechanisch, sondern auch elektronisch und biometrisch gesichert werden. Zudem dürfen die Waffen nur dort gelagert werden, wo auch der Sport ausgeübt wird.“ Schober betonte, es müsse verhindert werden, dass Waffen in die Hände von Unbefugten gelangten. Darüber hinaus sprach er sich dafür aus, großkalibrige Kurz-Waffen wieder zu verbieten. „So viel Schusskraft braucht kein Privatmensch“, sagte er.

Weniger Waffen und nur noch Zugang in stark kontrollierter Form. Das ist der Vorschlag des »Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden«.

Die Argumente sind wirklich überzeugend.

Schützenvereine und Waffenrecht

Der Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele forderte, dass Waffen und Munition von Mitgliedern eines Schützenvereins zentral in den Vereinsräumen verschlossen und bewacht werden müssten. Es gebe kein Grundrecht darauf, scharfe Waffen zuhause aufbewahren zu dürfen, sagte Ströbele.

Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist es schon längst klar. Bei anderen dauert die Einsicht etwas länger. Und immer muss erst was passieren, damit ein paar Menschen mehr erkennen, dass scharfe Waffen nun mal kein Spielzeug sind, die daheim aufbewahrt werden können.

Ob die Politiker jetzt die Gesetze verschärfen? …………. Oder lieber doch noch mal warten. 😦

Bürgerwehr-Mitglied tötet Unbewaffneten

In Florida hat ein Mitglied einer Bürgerwehr einen unbewaffneten 17 Jährigen erschossen und die Polizei wollte den Täter nicht zur Rechenschaft ziehen.

Zu diesem Fall zitiert die New York Times einen Kriminologen:

And the spread of laws allowing ready access to legal firearms can put guns into the wrong hands, said James Alan Fox, a professor of criminology at Northeastern University in Boston.

I trust most people who carry concealed weapons, but not all of them,” Professor Fox said. “Lots of people walk around with firearms concealed in their clothing who have paranoid ideas concealed in their head.

Der erschossene Jugendliche hatte einen Eistee und Süßigkeiten in den Händen. Jetzt regt sich landesweiter Protest in den USA, auch gegen die laschen Waffengesetze, die immer wieder in der Kritik sind, bei sinnlosen Morden, Amokläufen.