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Was muss Wirtschaft leisten – – Was ist Konsum

Baukje Dobberstein spricht in ihren Beiträgen immer wieder wichtige Themen an. So auch in diesem Beitrag auf ihrem Blog. Es geht um Konsum.

https://baukje23.blogspot.de/2017/01/konsumkritik.html?m=0

Das Erste was mir auffällt, ist, dass Frau Dobberstein »Konsum und Bedarf« in einem quasi luftleeren Raum diskutiert. »Nach oben« und nach unten scheint alles offen zu sein, was an Verbrauch, Konsum, Bedarf und Produktion möglich ist. Sowohl die Ausweitung, als auch die Einschränkung des Konsums lässt sich offenbar kaum sinnvoll eingrenzen. – Aber ist das so?

Nehmen wir den Bedarf. Er richtet sich nicht zuletzt nach unserer »Physis«. Können wir am Tag zehn Laib Brot essen? Oder 5 Teller Spaghetti? Mit wie vielen Autos können wir in der Woche fahren. Wie viele Flaschen Wein können wir in 7 Tagen trinken?

Die Wahrheit ist doch, dass wir als Individuum nur eine »begrenzte Menge Güter« verkonsumieren können!

Täglich, wöchentlich, monatlich und so weiter. – Und allein das schon »begrenzt« die Produktion und den Verbrauch von Gütern und Serviceleistungen, bezogen auf die Anzahl der Menschen.

So lässt sich eigentlich sehr genau berechnen, wie viele Nahrungs-Güter eine Person im Monat verbraucht, damit sie nicht sterben muss, wie viel Energie sie braucht, damit sie warm genug lebt, im Winter, wie groß eine Wohnung sein muss, welche »Menge an Gütern«, zum Beispiel Kleidung, ein Mensch jährlich braucht. Und diese von mir nur sehr grobe Eingrenzung des »notwendigen Verbrauchs an Gütern«, den ich den einzelnen Menschen zugeordnet habe, geschieht schon lange in einem viel genaueren Maße bei den »Sozialhilfe-Warenkörben« durch die staatlichen Verwalter zum Beispiel hier in Deutschland, etwa bei der Berechnung der Hartz4-Geldbeträge.

https://de.wikipedia.org/wiki/Regelbedarfs-Ermittlungsgesetz

Der Staat berechnet aufs Genaueste, wie viele »Güter des täglichen Bedarfs« der Mensch monatlich braucht, um »überleben« zu können, damit er diesem dann genau so viel Geld gibt, für den Erwerb dieser Güter.

Hier das Beispiel aus Wikipedia:

sozialhilfe-warenkoerbe-wikipedia

Dobberstein:

Das ist für viele eine totale Horrorvorstellung. Zurecht. Denn wenn das Ganze ungesteuert und sehr schnell vonstattengeht, dann kommt es schnell zu einem Mangel von Wesentlichem.

Meistens ist die beste Lösung irgendwo in der Mitte zu finden. Zwischen der Überflussgesellschaft und der Mangelgesellschaft, da liegt die Bedarfsgesellschaft.

Es gibt Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE), die sich davon eine Steigerung des Konsums und damit auch Wirtschaftswachstum versprechen. Weil man davon ausgeht, dass wenn man ärmeren Schichten mehr Geld gibt, dass sie das zum überwiegenden Teil zum Konsum im Inland nutzen werden.

Wie viel Wohlstand brauchen wir eigentlich?

So wie es Frau Dobberstein darstellt, kommt der Eindruck zustande, wir Menschen hätten keine Maßstäbe bezüglich Produktion und beim Verbrauch von Gütern. – Doch es ist anders.

Auch die Unternehmen sind daran interessiert, zu wissen, was die Kunden kaufen.

So können sie besser ihre Produktion planen, oder ihre Großhandels-Einkäufe tätigen. Unternehmen erfahren zum Beispiel vom Konsumverhalten ihrer Kunden über die »Payback-Kundenkarte«.

https://de.wikipedia.org/wiki/Payback_(Bonusprogramm)

Die Menge dessen, was ein Mensch verkonsumieren kann, lässt sich berechnen. Dadurch wird der Konsum, aber auch die Produktion und die Wirtschaft insgesamt, zu einer überschaubaren Größe. – In das kleine Bäuchlein des Menschen geht gar nicht so viel rein und die Menge der zu produzierenden Kühlschränke lässt sich ebenso genau vorhersagen.

Es ist doch vielmehr so, dass wir es gewohnt sind, uns »anschmieren« zu lassen, von den Wirtschafts-Journalisten, den Rundfunk-Mitarbeitern, die uns »einen Bären aufbinden«, wenn sie von dem Auf-und-Ab auf den Wirtschaftsmärkten erzählen, den »Stimmungen«, dem Hoch und Tief an den Börsen, und den Kauf- und Verkaufslaunen bei den Aktiengeschäften. – All das erweckt den Eindruck, als wäre das Wirtschaftsgeschehen völlig undurchschaubar, zumindest für den einzelnen Bürger. – Die Sachlage sieht aber anders aus.

Sowohl der Staat, als auch die Wirtschaft berechnen sehr genau, was produziert werden muss, um eine Bevölkerung versorgen zu können, und was einem Menschen an Verbrauchsgüter zugestanden werden muss, damit er nicht zugrunde geht.

Aber was bedeutet das, wenn es so einfach ist? Und was bedeutet es für die Betrachtung, die Frau Dobberstein angestellt hat?

Die Existenzsicherung betrifft, was wir Menschen brauchen, an Gütern, damit wir nicht zugrunde gehen, damit wir, wenn die Menge großzügig bemessen ist, »gut leben« können. Diese Menge ist auch das »Grundeinkommen«. – Sie lässt sich als Produktionsmenge, und das Äquivalent, die Geldmenge, sehr genau berechnen. Es ist somit überhaupt kein Problem ein Grundeinkommen einzuführen, wenn sich Politiker, Finanzfachleute, Handel und Produzenten absprechen, und für alle Einwohner eine maßgeschneiderte Berechnung vornehmen.

Ich selbst glaube, dass dies eine Tendenz in Richtung »Planwirtschaft« haben wird, aber im positiven Sinne. In Form von Assoziationen und Kooperationen und ganz allgemein gesprochen, mittels Zusammenarbeit, werden die beteiligten Gruppierungen in der Gesellschaft für das Gemeinwesen arbeiten.

Die Bandbreite der Konsummöglichkeiten und Einschränkungen, in der sich ein einzelner Mensch bewegen kann, ist im Vergleich dazu, was gesamtgesellschaftliche Vorgänge betrifft, oder die Produktions- und Konsumvorgänge auf der ganzen Erde, völlig bedeutungslos. Der Einzelne kann nur »bezogen auf sich selbst« mittels seines Konsumverhalten großen Schaden anrichten oder vorteilhaft für seine Gesundheit sich verhalten. – In Bezug auf die gesamte Gesellschaft (Weltgesellschaft) hat das Verhalten eines konkreten Einzelmenschen überhaupt keinen Effekt.

Bei Konsum, Produktion, Verbrauch und Bedarf geht es somit um »Orientierung«. – Welche Produktion ist überhaupt »notwendig«? Welche Mengen kann ein Einzelmensch überhaupt »physisch« verbrauchen? Welche Produktion ist eher unwichtig und von »Werbung« erst in unser Bewusstsein gerückt? Und welchen Anteil an der Produktion braucht der Einzelmensch zwingend, um sich selbst am Leben erhalten zu können?

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Wirtschaft im Blick

Gerade habe ich eine Sendung über »Wirtschaft« gehört, im Deutschlandfunk. Schreckliche Sache. Aber nur dann »schrecklich«, wenn man sich einen anderen Blick auf die Wirtschaft angewöhnt hat. Denn bei jedem Bericht über »Wirtschaft« gehe ich von der Frage aus: »Für was ist die Wirtschaft da?« und beantworte sie mir selbst: »Sie ist dafür da, die Menschen in ihrem Umfeld dauerhaft, beständig, langfristig und mit Sicherheit mit allen lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen zu versorgen«.

Geht man mit dieser Grundhaltung gegenüber »Wirtschaft« in die Betrachtung eines wirtschaftlichen Themas, dann fallen einem die Herangehensweisen der beteiligten Autoren und Akteure als »völlig absurd und ungeeignet« auf.

In der Sendung »Hintergrund« lässt Tilo Wagner über Portugal, die Finanzmärkte und die Schuldenkrise plaudern. Um was es für mich geht, wenn ich mich mit »Wirtschaft« beschäftige, habe ich gesagt, aber um was geht es bei Tilo Wagner?

deutschlandfunk–portugal-zurueck-an-den-finanzmarkt

Gleich am Anfang kommt ein »Deutscher Unternehmer« zu Wort. Er hat eine »Beteiligungsgesellschaft«. An was will er sich wohl beteiligen?

Er spricht von »Chancen« und »Business-Ideen« und was man alles in der Gesellschaft (unternehmerisch) besser machen könnte. Im Beitrag selbst geht es kunterbunt durcheinander. »Positive Zeichen von der Börse«. Die Wirtschaft »wächst«. Ein Schlüsselwort, das in keiner Sendung über »Wirtschaft« fehlen darf. Die Exporte »nehmen zu« und die »Wettbewerbsfähigkeit« Portugals würde »steigen«.

Ein Wirtschaftswissenschaftler wird zitiert:

Das Wirtschaftswachstum beschleunigt jetzt diesen Umbruch. Und das, was entsteht, ist kein Luftschloss mehr, sondern sehr rentabel. Die Firmen stehen auf eigenen Beinen. Denn es gibt keine Unterstützung vom Staat, weil der kein Geld hat. Und keine billigen Kredite, weil uns niemand etwas leiht.

»Rentabel« wieder so ein Schlüsselwort. Und der Staat hat kein Geld.

Für den Politologen José Maltez ist dies das wahre Drama der Troika-Jahre:

»Uns fehlt eine Wirtschaft, die das ganze Land trägt. Unsere Jugend hat deshalb kaum Hoffnung, dass sie hier bleiben kann. Sie glaubt, dass das System ungerecht ist. Und das ist wirklich schrecklich. Wir haben es nicht verstanden, die Erwartungen unserer Jugend zu erfüllen. Das hat Folgen für die Entwicklung der Bevölkerung, es schafft ein Gefühl von großer Instabilität innerhalb der Jugend und es macht jedes Gespräch, das wir mit jungen Portugiesen führen, zu einer Unterhaltung ohne Hoffnung auf die Zukunft.«

Hier wird eigentlich das gesagt, um was es gehen sollte. Eine Wirtschaft, die das Land »trägt«, kann nur eine sein, die die Versorgung der Menschen leistet. Und eine Portugiesin meint:

»Unsere Situation hat sich in den vergangenen Jahren nicht verbessert, sondern verschlechtert. Die Menschen leiden jeden Tag ein Stückchen mehr. Ich glaube, wir haben in Portugal eigentlich alles, was wir brauchen. Aber das Land scheint daraus kein Kapital schlagen zu können.

»Wir haben in Portugal alles, was wir brauchen.« Genau. Man müsste es nur noch mehr konkretisieren.

Die Einkommensverluste für die Portugiesen wären noch viel größer gewesen, wenn das portugiesische Verfassungsgericht nicht einige Sparmaßnahmen gekippt hätte. Die Regierung und Vertreter der internationalen Institutionen haben in den vergangenen Jahren einen enormen Druck auf das Gericht aufgebaut.

»Internationale Institutionen« und die Regierungen sind es, die den Menschen die Not aufhalsen. Weil sie eine Politik betreiben, die die Abhängigkeit der Länder von Geldern der Finanzmärkte vergrößert. Die Schulden, die die Länder dadurch anhäufen, sollen später durch weitreichende Veräußerungen von Landesvermögen, Bodenschätzen und Rechten erfolgen. Eine Versklavung der Menschen in Europa unter der Fuchtel der »Geldgeber« wäre das Ergebnis.

Die Troika verlässt vielleicht das Land, aber damit gehen ja nicht die Verpflichtungen zu Ende, die wir gegenüber Europa getroffen haben.«

Unabhängig davon, wie Portugal nach dem Ende des Spar- und Reformprogramms seine Glaubwürdigkeit auf den Finanzmärkten zurückgewinnen kann, steht dem Land ein schwieriger Weg bevor.

Wie können wir eine Gemeinschaft im Sinne der Polis aufbauen, wenn es so viele Verlierer gibt? Die ältere Generation, die mehr Einschnitte hat hinnehmen müssen als jede andere Gruppe. Die Arbeitslosen. Und die jungen Mitte-Zwanzigjährigen, die studiert haben und gut qualifiziert sind, keinen Job finden und schließlich auswandern müssen.

Das Wichtigste ist die Erkenntnis, dass sich die Menschen nicht »vorsagen« lassen, was in ihren Gesellschaften wichtig ist. – Sie müssen es selbst benennen.

PS: Der Öffentlicher Rundfunk ist keine Hilfe »in der Krise«. Er ist selbst ein Teil des Problems. Weil sich die Mitarbeiter schön fein heraushalten wollen, aus der Arbeitswelt des »Hire and Fire«, haben sie sich etwas Fieses ausgedacht: Die Mitbürger werden dazu gezwungen, die Arbeitsplätze in den Rundfunkhäusern zu sichern.

So geht es halt auch nicht weiter.

Bedarf und Bedürftigkeit – Was brauchen wir?

Im Blog des »Konzeptwerk Neue Ökonomie« findet sich ein Artikel zum »Crowdfunding«.

konzeptwerk-neue-oekonomie–mehr-wirtschaftsdemokratie-durch-crowdfunding

Gleich zu Beginn werden Parameter benannt, die in einer Wirtschaft eine Rolle spielen können, und es werden Fragen aufgeworfen.

Marktwirtschaft
Produktion von Gütern
Verteilung von Gütern
Demokratie
Solidarität
Entscheidungen
Bedürftigkeit
Geld
Nachfrage

Welche Einflussnahme hat der Bürger auf die Produktion?
Warum wird nicht (nur) das produziert, was die Menschen brauchen?

Zur »Marktwirtschaft« kann man einwenden, ob wir einen »Markt« brauchen. Dies lässt sich aber nur beantworten, wenn weitere Parameter in die Diskussion eingebracht werden, was ich hiermit tue.

Lebensnotwendige Produktion
lebensbereichernde Produktion
überflüssige Produktion
Gemeinwohl
Allgemeinheit
Direkte Demokratie
Bedingungsloses Grundeinkommen

Bei der »lebensnotwendigen Produktion« kann man sich langfristig eine überwiegend »marktfreie« Produktion dann vorstellen, wenn man von der Physis des Menschen so viel weiß, dass ein sinnvoller Ernährungskatalog erstellbar ist. Und »Markt« gibt es womöglich immer noch für allen Schnickschnack, den sich die Individuen wünschen.

Alles, was über die »notwendige Produktion« hinaus wichtig für die Menschen ist (also alles, was nicht Nahrung, Kleidung, Wohnen und Energie betrifft), müsste im Einzelfall angeschaut werden. Richtschnur hierbei wird der »Bedarf« sein. – Der von dem Autor »Kai Kuhnhenn« verwendete Begriff »Bedürftigkeit« sollte keine Rolle spielen, weil er etwas »passiv« formuliert, was aber nur vom Individuum aktiv angemeldeter »Bedarf« gegenüber der Wirtschaft sein kann.

Die »Produktion der Güter« ist Aufgabe der Wirtschaft, die »Verteilung der Güter« meint wohl in erster Linie, dass auf die lebensnotwendige Produktion ein gerecht verteilter Zugriff möglich ist. Denn es geht um eine »aktive« Handhabung der Produktion (Ergebnisse) und mit Verteilung der Güter klingt eher durch, Almosen des Staates.

Der Begriff »Demokratie« ist ungeeignet, einen Ort zu formulieren, an dem die Wirtschaft angesiedelt ist. In den Containerbegriff Demokratie wird so viel hineininterpretiert, dass er einer Konkretisierung der Sachverhalte nicht dienlich ist. Der Ort, an dem Wirtschaft stattfindet, ist die »Gemeinschaft« der anwesenden Menschen.

Die Produzenten müssen darauf achten, dass die Produktionsergebnisse und der »Gewinn« aus der Produktion »brüderlich« geteilt wird (was wir »passiv« erleben), die gemeinschaftliche Verwaltung (oft als »Staat« bezeichnet) muss mittels »Gesetze« dafür sorgen, dass alle Bürgerinnen und Bürger »aktiv« ein Recht auf Zugriff auf die Produktion erwerben.

»Solidarisch« müssen die Produzenten sich verhalten, gegenüber allen Mitarbeitern und gegenüber der Gemeinschaft insgesamt. Solidarisch verhalten sich die Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltungen, wenn sie bei ihrer Arbeit das »Gemeinwohl« im Sinn haben und in erster Linie für die Allgemeinheit tätig sind.

Wenn die Allgemeinheit über die Produktion entscheiden würde (mittels Crowdfunding oder direkt-demokratisch), hätte sie zuerst einmal das Gemeinwohl im Sinn zu haben, was nur bedeuten kann, dass sie sich dafür entscheidet (die Entscheidung fällt), dass die notwendige Produktion allen Menschen der Gemeinschaft (Weltgemeinschaft oder lokale Gemeinschaft) ohne Einschränkung zugänglich ist. – Begründet wäre dies damit, dass wir produktionstechnisch und als Ergebnis unserer erfinderischen, wissenschaftlichen und erkenntnismäßigen Leistungen in der Lage sind, diesen »Dienst« uns allen als »Grundlage« mit auf den Lebensweg geben zu können. – Sozusagen als kostenlosen Liebesdienst.

»Geld« ist nur eine Metapher für »Zugriffsrecht«. Wer sich an dem Thema Geld festbeißt, übersieht, dass es des Geldes überhaupt nicht braucht, um »einkaufen« zu gehen. Es muss einfach nur erlaubt sein, sich die lebensnotwendigen Produkte zu nehmen! Die Gelddiskussion ist nicht selten ein Ablenkungsmanöver, die den ungeübten Betrachter in die Sackgasse führen soll, in der dann am Ende des Weges ein Schild steht »Kein Geld vorhanden« (Pech gehabt). – Geld »begleitet« die Produktion und soll den Tauschverkehr erleichtern. Geld ist weder in der Wirtschaftsdiskussion noch im realen Leben zwingend notwendig.

Unterscheidet man in der Produktion zwischen lebensnotwendiger Produktion, lebensbereichernder Produktion und überflüssiger Produktion, dann ist erst einmal nur für die notwendige Produktion »Nachfrage« sicher. Diese umfasst Nahrung, Kleidung, Wohnen und Energie. Wenn für diese Produktion eine sichere Nachfrage besteht, könnte sie in weiten Teilen »geplant« werden. – Vielleicht könnte die Leipziger Denkfabrik einmal in alten Unterlagen nachschauen, wie man Wirtschaft plant und dementsprechend Vorschläge machen. 🙂

Auf Grundlage dieser Überlegungen lassen sich die vom Autor benannten Fragen wie folgt beantworten:

Wenn die Produkte einfach auf Basis der Bedürftigkeit verteilt werden, wer sichert dann den Gewinn der Unternehmer_innen bzw. sorgt für einen ausreichenden Produktionsanreiz?

Es wird nichts »verteilt«, sondern der Zugriff wird ermöglicht. Grundlage für eine Gesellschaft überhaupt kann nur ein Bedingungsloses Grundeinkommen sein. Dann aber stellt sich die Frage nach »Gewinn« neu. Wer aktiv wird, muss sich selbst die Frage beantworten, warum. Auch muss berücksichtigt werden, um welche Art von Produktion es sich handelt: notwendig, bereichernd oder überflüssig.

Was ist ein ausreichender Produktionsanreiz? Reicht es schon, den Unternehmer_innen ein Grundeinkommen zu sichern, und das Wissen, das ganz viele Leute sich über das Produkt freuen würden?

Ja, das kann der Unternehmer dann für sich selbst klären, ob ihm/ihr das ausreicht, als Begründung, aktiv zu werden.

Wer von all denen, die sich das Produkt wünschen, soll es bekommen bzw. wer bestimmt die Bedürftigkeit?

Auch hier gilt, es muss unterschieden werden zwischen lebensnotwendiger Produktion, lebensbereichernder Produktion und überflüssiger Produktion. Der Zugriff auf die lebensnotwendige Produktion muss in den Menschenrechten garantiert werden, als allen Menschen zustehendes Recht auf ein menschenwürdiges Dasein.

Die Aufgabe der lebensnotwendigen Produktion ist der Allgemeinheit übertragen (in dem die gemeinschaftliche Verwaltung Wirtschaft ermöglicht, durch einen gesetzlichen Rahmen), sie dient dem Gemeinwohl und der Zugriff auf diese muss weltweit als Universalrecht und gemeinschafts- und gesellschaftskonstituierend anerkannt sein. Es spielt keine Rolle, ob dies in einer Marktwirtschaft oder in einer Planwirtschaft geschieht. Aber als Leitschnur gilt, eine effektive, rationelle Produktion und Zugriffsmöglichkeit für alle, muss gewährleistet sein.

»Bedürftigkeit« ergibt sich aus dem menschlichen Dasein. Der Mensch sagt selbst, was er braucht! Und es ist ein Unterschied, ob jemand sagt, er braucht Essen, um nicht zu verhungern, oder ob jemand sagt, er braucht ein iPhone, weil es ihm gefällt. In einer Gesellschaft, in der das Bedingungslose Grundeinkommen eingeführt ist, brauchen Menschen ein zusätzliches Einkommen, um »Luxusgüter« zu erwerben oder an Dinge zu gelangen, die den individuellen Vorlieben entsprechen.

Wer »Bedarf« hat, muss ihn gegenüber den Mitmenschen, der Gemeinschaft anmelden. Ist Verständnis (in der Gemeinschaft) für die Anliegen vorhanden, wird es Wege geben, um diese Bedarfe zu decken.

Schnell ist man wieder bei den großen Fragen, wie man eine Gesellschaft gerecht organisiert und ob das dann noch zur »Natur« des Menschen passt.

Der Mensch ist nicht nur »Natur«, sondern auch Geist und Seele. Das Wesen des Menschen müssen wir ergründen, um ihn zu verstehen, um zu wissen, wonach er strebt, welchen »Bedarf« er hat. Natur ist ein wichtiger, aber nicht der ganze Aspekt des Menschen.

Fortsetzung hier

Wachstumskurs

Gerade in den Nachrichten im Deutschlandfunk: »Deutschlands Wirtschaft ist auf Wachstumskurs«. Aber ist das wichtig.

Was ist wichtig für unsere Gesellschaften. Das wir weiter wachsen? Wohl kaum. Vielmehr müsste es darum gehen, die notwendige Produktion zu verstetigen und allen Menschen einen guten Lebensstandard mit guter Versorgung zu ermöglichen. Aber davon kein Wort. Und das im Öffentlichen Rundfunk. Ist das Propaganda?

Ein »freies Radio« gibt es nicht in Deutschland. Wohl liegt es daran, dass es finanziert werden müsste. Aber der Hauptgrund wird sein, dass niemand Ideen hat, wie die Gesellschaft gestaltet sein soll, denn dann hätten die Leute eine Mitteilung zu machen. Aber nix da. 😐

Geplante Wirtschaft, vorausschauend produzieren

nzz–labour-fuehrer-miliband-geht-in-die-offensive

Die Regierungen, die Sachverständigen, Fachleute und Wirtschaftsjournalisten lassen die Bevölkerung im Stich, wenn es darum geht zu formulieren, was Wirtschaft überhaupt leisten soll, für eine Gemeinschaft, für die Menschen.

Die jüngste Formschwäche Labours hat primär mit dem unvermittelten Einsetzen einer wirtschaftlichen Erholung seit Jahresbeginn zu tun, die mit einer deutlichen Aufhellung der Konsumentenstimmung einhergeht. Der Aufschwung erlaubt es der konservativ-liberalen Regierung, triumphierend zu erklären, ……………

Die ständig in Anwendung befindlichen Begriffe beschreiben nicht die Notwendigkeiten einer Wirtschaft für die Allgemeinheit.

»Erholung, Aufhellung, Stimmung, Aufschwung« beschreiben ein Auf und Ab von unberechenbaren Vorgängen. Ist das die Wirtschaft? Muss sie so sein. Jetzt hörte ich in einem Radiobeitrag die Sprecherin formulieren, »Wir brauchen Wachstum, damit die Jugend wieder eine Zukunft hat«.

Alle diese gebetsmühlenartig wiedergekauten Behauptungen werden von den meisten Menschen wahrscheinlich nie in ihrem Aussagegehalt geprüft, denn es ist doch die allgemein vorherrschende Meinung. Wozu da noch selber denken. …..

Der Staat soll unter Miliband aktiv in «versagende» Märkte eingreifen, Löhne und Arbeitsmärkte regulieren, Kleinunternehmen zulasten von Konzernen fördern und die Versorgung der Gesellschaft mit wichtigen Gütern direkt an die Hand nehmen. Miliband versprach etwa das Einfrieren der Strom- und Gaspreise bis Anfang 2017, das Angebot von Ganztagesschulen, den Ausbau des nationalen Gesundheitsdiensts und den Bau von 200 000 Häusern pro Jahr.

Die Unberechenbarkeit der wirtschaftlichen Vorgänge wird erklärt mit dem Markt, den dort gültigen Gesetzen, denen wir uns zu beugen haben. Aber die ganz Wirtschaft ist doch ein Konstrukt von uns Menschen, also beeinfluss-, kontrollier- und steuerbar. Dargestellt wird es aber so, als ob die dort getroffenen Entscheidungen nicht anders möglich seien und wir den Vorgängen schicksalhaft ausgeliefert sind.

Nichts muss in der Wirtschaft von »Schwüngen, Stimmungen« und »organischen« Befindlichkeiten abhängig sein. Wirtschaft ist in allen Bereichen steuerbar, planbar, wie in einer »Planwirtschaft«. Und so dumm war das gar nicht, was sich die Sozialisten da überlegt hatten. Richtig ist nämlich, dass alle Menschen einer Gemeinschaft beständig, regelmäßig, mengenmäßig berechenbare Einheiten an Nahrung, Kleidung, Energie und Wohnfläche brauchen. Dazu ist weder »Erholung, Aufhellung, Stimmung oder Aufschwung« nötig, geschweige denn der immer wieder beschworene Fetisch »Wachstum«. Wachstum braucht man dann, wenn eine vorher berechnete Menge an materieller Versorgung nicht ausreicht und tatsächlich mehr Produktion gebraucht wird. Aber die Zeiten sind zumindest in Europa und Nordamerika und auch in weiten Teilen Asiens schon längst vorbei. Eine Überproduktion findet statt und zwar deshalb, weil die damit generierten Einkommen, aber nicht mehr die Produkte gebraucht werden.

Was hindert uns also daran, die Versorgung der Menschen stabil, verlässlich und planbar zu gestalten. Die Angst vor dem Sozialismus, der in dieser Idee steckt? Warum sollten wir nicht neben einer geregelten Versorgung aller Menschen in allen Gebieten dieser Erde nicht auch zusätzlich noch so etwas haben wie einen Markt für allerlei Schnickschnack und allem, was über die Grundversorgung hinausgeht?

Aber denken muss man es doch erstmal. Denken. Und sich nicht zuquasseln lassen, auf allen Kanälen des Berieselungfunks, von Regierenden und solchen, die es werden wollen, von »Fachleuten«, Sachverständigen und Wirtschaftsjournalisten. Alle plärren sie immer das Gleiche, und derweil werden die Verfassungen der Gemeinschaften immer schlechter, aber keiner von diesen Naseweis kommt doch auf die Idee, dass es vielleicht an ihren begrenzten Vorstellungsvermögen liegen könnte.

Frau Merkel sprach in ihrer Neujahrsansprache am 31. Dezember 2012 über die Verfassung unserer Gemeinschaft, die wirtschaftliche Lage, die Situation in der die Menschen leben. Sie hat dabei meiner Meinung nach die Situation in der wir leben falsch dargestellt und erschwert dadurch unser aller Leben. Gerade unsere geistige Elite (wenn es denn eine gibt) und unsere bedeutenden Kulturschaffenden (wenn es sie denn gibt) äußern sich viel zu wenig zu der Verfasstheit unserer Gesellschaft und formulieren keinen Gegenentwurf für den es sich lohnen würde sich einzusetzen. Natürlich gibt es diesen Gegenentwurf in Form eines Bedingungslosen Grundeinkommen (bGE). Aber selbst wenn ich davon absehe, ob unsere Geistig- und Kulturschaffenden sich für ein bGE oder für sonst irgendetwas anderes einsetzen, nein, es gibt sie überhaupt nicht, diese Gruppe. Es besteht seit einigen Jahren ein Vakuum an geistiger Teilnahme. Die Gesellschaft steuert wie eine führerlose Barke auf einen Taifun zu. Die Kapitänin ist berauscht von ihrer Allmacht, in einer »Weitersolaune«, großzügig hinwegschauend über alle Warnzeichen.

http://goo.gl/Rno5IN

Es sind Gewerkschafter und Unternehmer, die gemeinsam für die Sicherheit der Arbeitsplätze arbeiten.

Wenn wir alle einmal darüber nachgedacht haben, was der eigentliche Zweck von Wirtschaft nur sein kann, dass müsste es eigentlich einsichtig sein, dass es niemals darum gehen kann »Arbeitsplätze« sicher zu machen, sondern es kann höchstens darum gehen, die »Versorgung der Bevölkerung« sicher zu machen. Die Versorgung der Bevölkerung ist aber sicher. Darüber sagt Frau Merkel kein Wort. – Oder ist unsere Versorgung mit 300 verschiedenen Brotsorten gefährdet?

http://www.grossbaecker.de/verbraucher-infos/brotvielfalt/

Sie und viele mehr machen unsere Gesellschaft menschlich und erfolgreich. So wurde es möglich, dass wir in diesem Jahr die niedrigste Arbeitslosigkeit und die höchste Beschäftigung seit der Wiedervereinigung hatten.

In Deutschland spielt die »Beschäftigung« und »Arbeitslosigkeit« bei er Versorgung der Bevölkerung überhaupt keine Rolle. Warum? Weil die benötigten Mitarbeiter, um die Grundversorgung zu garantieren, immer vorhanden sind. Sie werden über den Arbeitsmarkt rekrutiert. Das Problem ist, dass wir zu viele Menschen haben, die ein Einkommen benötigen, es aber zu wenig Arbeit gibt, um Einkommen auszahlen zu können. »Einkommen und Arbeit« werden von der Regierung künstlich zusammengepackt, zusammengeschnürt, um den Eindruck zu erwecken, nur so sei der Mensch berechtigt, Einkommen zu erhalten. Dies ist aber die Unwahrheit. Wenn die Versorgung aller Menschen technisch und durch die Zahl der Mitarbeiter gewährleistet ist, dann müssen alle Personen auf die zur Existenzsicherung benötigten Güter zugreifen können, egal ob sie ein Arbeitseinkommen haben oder nicht.

Das bedeutet für viele hunderttausend Familien, eine sichere Zukunft zu haben und Anerkennung zu erfahren.

Eine »sichere Zukunft« haben wir Menschen eben nicht durch »niedrige Arbeitslosigkeit« und »hohe Beschäftigung«, wie es Merkel suggerieren will, sondern durch eine »sichere Versorgung« der Bevölkerung mit den notwendigen Gütern. Darauf muss eine Regierung achten!
Da also eine Begründung, warum wir überhaupt noch so großen Wert auf »Beschäftigung« legen sollen, nur noch schwer anzubringen ist, wird ein Argument »nachgeschoben«, wodurch Beschäftigung mehr zu »Beschäftigungstherapie« wird: Anerkennung erfahren. Aber was sorgt sich die Kanzlerin darum, wodurch wir Menschen Anerkennung erfahren. Geht sie diese privaten Dinge der Menschen überhaupt etwas an? Nein, angesprochen wird das, um zu begründen, warum Hartz4-Sanktion notwendig sind, aus der Sicht der Befürworter dieser Gesetze. Man meint es ja nur gut mit seinen Untertanen. Nicht wahr. 😐

Und das bedeutet für unsere jungen Menschen die Sicherheit, eine Ausbildung, einen Arbeitsplatz und damit einen guten Start ins Leben zu haben.

Hier werden bewusst die Menschen auf eine falsche Fährte gelockt. Es wird behauptet, dass »Sicherheit« mit dem Besitz eines Arbeitsplatzes verbunden ist. Dies ist aber die Unwahrheit. »Sicherheit und einen guten Start ins Leben« habe die Menschen dort, wo sie stabil und beständig immer Zugriff haben, auf die existenziell notwendigen Güter die da sind: Nahrung, Kleidung, Wohnen und Energie.

Dennoch weiß ich, dass viele natürlich auch mit Sorgen in das neue Jahr gehen. Und tatsächlich wird das wirtschaftliche Umfeld nächstes Jahr nicht einfacher, sondern schwieriger. Das sollte uns jedoch nicht mutlos werden lassen, sondern – im Gegenteil – Ansporn sein.

Auch hier wird der Bevölkerung weißgemacht, die Unzuverlässigkeit der Wirtschaft, die Menschen mit »Erwerbseinkommen« zu versorgen, sei »normal«. Wirtschaft sei halt unberechenbar. Aber das ist eine unrichtige Behauptung. Wirtschaft kann sehr wohl verlässlich handeln, produzieren, Güter und Dienstleistungen bereitstellen. Man muss sie nur auf diesen Weg hin ausrichten und die Rahmenbedingungen entsprechend schaffen, was wiederum Aufgabe der Politik wäre.

Für unser Land bedeutet Forschung Arbeitsplätze. Wenn wir etwas können, was andere nicht können, dann erhalten und schaffen wir Wohlstand.

Diese Aussage ist besonders krass in ihrer Abstrusität. Wohlstand gäbe es nur dann, wenn wir »etwas können, was andere nicht können«. Mit anderen Worten nur der ewige »Wettbewerb«, die Konkurrenz, das Besserseinwollen soll in der wirtschaftlichen Ausrichtung unsere Maxime sein. Ist das nicht pervers? Kann man nicht in Frieden, ohne Industriespionage, und ohne »ewige« Olympiade die Welt gemeinsam gestalten und mit allem versorgen, was wir Menschen brauchen? – Ohne permanente Kampfeshaltung kann sich Merkel den Bürger nicht vorstellen.

Wir brauchen für unseren Wohlstand und unseren Zusammenhalt die richtige Balance. Wir brauchen die Bereitschaft zur Leistung und soziale Sicherheit für alle.

Und dieser Hinweis durfte natürlich auch nicht fehlen, steckt in ihm doch der unverhohlene Tadel an die Arbeitslosen, sie würden nicht »bereit zur Leistung« sein. Auch das ein an den Haaren herbeigezogener Unfug, wenn man sich anschaut wie ständig in allen Branchen tausende von Menschen immer wieder entlassen werden. Wo soll da jemand »schuld« an dieser seiner Situation sein? Und dass sich niemand wie einen Lumpen behandeln lassen möchte, nachdem man vielleicht einen respektablen Arbeitsplatz, den man viele Jahre inne hatte, verloren hat, um sich dann von den Arbeitsämtern zu zeitlich befristeten, unterbezahlten, unattraktiven Jobs nötigen zu lassen, ist doch mehr als verständlich.

Frau Merkels Staat ist eigentlich ein Alptraum. Man muss es bloß merken. 🙂

PS: Habe gerade noch mal nachgeschaut. Bei ALDI. Die Regale sind voll! Die Grundversorgung ist gesichert. (Wie es bei LIDL ausschaut, weiß ich nicht. Es wird aber ähnlich sein. Bei ALNATURA, Basic ist es ähnlich. Somit sind auch die Reichen, Bundestagsabgeordnete, »die GRÜNEN«, etc. versorgt.

Sogar Sonderangebote werden gemacht. Allerdings geht das »breite Sortiment« immer mehr zurück. In den Stadtteilen verschwinden die großen Anbieter von Komplettbedarf, wie Kaufhof, Karstadt, oder Woolworth, stattdessen hat man einen »Chinesen« der den Woolworth ein bisschen ersetzt. Aber dafür gibt es das breite Sortiment dann bei den Online-Händlern. Den vielen Leerstand haben wir allerdings wieder unserer schlechten Regierung zu verdanken. Stichworte wären: Bodenreform, Erbschaftssteuer reformieren und natürlich Bedingungsloses Grundeinkommen.

Dass wir uns also »Sorgen machen« müssen, wie Frau Merkel erzählt, liegt in erster Linie daran, dass die Versorgung mit »Einkommen« unsicher ist. Und nicht die Versorgung mit Waren. Für die Grundversorgung müssen aber alle Menschen Waren und Dienstleistungen erhalten, sonst können sie nicht in Ruhe ihr Leben gestalten.

for-all-a

Armut? „Wir sind weniger arm als andere.“

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft plädiert für mehr „wirtschaftliches Wachstum“ und für weniger „Steuern, Abgaben und Regulierungen“.

Von der Vereinigung wird die Situation der Menschen in Deutschland schöngeredet. Denn jeder „Arme“ im Land ist zu viel.
Die Wirtschaft hat keinen Blick für die Gerechtigkeit in der Gesellschaft. Besser wäre es, sie würden sich bei diesem Thema raushalten. Gerechtigkeit ist Sache der Politik und Staatsführung. „Wirtschaft bleib‘ bei deinem Leisten.“